Wieder ein Abriss

Und wieder mal wird eine Fabrik platt gemacht. Abriss ist das Gebot der Stunde. Irgendwann musste sowas ja passieren, denn schon lange standen die Gebäude eines Fleischwerkes leer. Laut diversen Zeitungsberichten seit ungefähr 2008/2009. Ist das wirklich schon so lange her? Auf jeden Fall wollte ich schon seit Jahren dort mal ein paar Fotos machen, und wollte, falls möglich, auch in die Räume vordringen.

Auf jeden Fall habe ich vor einigen Wochen während einer meiner seltenen Vorbeifahrten dort bemerkt, dass sich da auf dem Gelände irgendwas tut. Und bei weiteren Fahrten sah ich, dass dort Baumaschinen, dass da Abrissmaschinen standen, bzw. dort im Einsatz waren.

ehem. Rampe

Teil des Geländes

Da hatte ich plötzlich so etwas wie Panik in den Augen. Denn wieder ein verlassenes Fabrikgelände, auf dem ich keine Foto gemacht habe? Geht ja gar nicht. 😉

Und so bin ich ich vor etlichen Tagen zum ehemaligen Fleischwerk gefahren und musste feststellen, dass bereits ein Großteil der Gebäude abgerissen war, dass selbst vom Bauschutt nicht mehr viel vorhanden war. Und während ich so vorm Gelände stand, bemerkte ich, dass an der Strasse kein Zutritt zum Gelände möglich war. Doch so einfach gab ich nicht auf und fand dann nahe der Rückseite des Geländes einen schmalen Durchlass zwischen Büschen und Bäumen.

Hallenüberbleibsel

altes Eisen

hängende Gefahr ?

Ja, man schaut sich auf solch einem Gelände um, ob einen irgendwer bemerkt hat, ob man möglicherweise Besuch von der Polizei bekommt. Und ja, diese Aufregung ist es, was auch den Reiz solch eine verbotenen Geländebegehung ausmacht.

Dadurch, dass bereits der Großteil der Gebäude nicht mehr vorhanden war, konnte ich fast keine Detailaufnahmen von Schaltern, Sicherungen oder Ähnlichem machen. Schade eigentlich. Auch habe ich mich zurückgehalten ins Innere der restlichen Räume vorzudringen, Denn aus der Nähe betrachtet erschienen mir die Gebäude nicht sehr vertrauenswürdig, ein Betreten schien mir zu gefährlich. Und kein Foto ist es wert, dass man sich in Gefahr begibt. 

Ein paar Fotos konnte ich machen, und ganz ehrlich, selbst wenn ich ohne ein Foto nach Hausse gekommen wäre, wäre das auch kein Beinbruch gewesen.

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