Bewegung muss sein (1)

Durch verschiedene Ereignisse kam es in den letzten Jahren unter anderem zu einer Nervenschädigung, zu Gleichgewichtsproblemen, teilweise auch zu Muskelschwund. Und NEIN, dass ist nicht gut. Wirklich nicht. 😦

Um dagegen anzugehen versuche ich seit ein paar Wochen, mich täglich zu bewegen, versuche meinen Körper etwas in Schuss zu halten. Nun ja, als Sportskanone konnte man mich noch nie bezeichnen.

Und da ich ja eher der Sportmuffel bin, auf der anderen Seite aber irgendwas ‚für mich‚ machen will, habe ich mich entschlossen kleine Spaziergänge, kleine Wanderungen in die Umgebung zu machen.

Natürlich mit Kamera! 🙂

Und so bin ich dann zum ersten Mal in der Nähe von Hankenberge in den Wald gegangen. Ich hatte mich vorher im Internet informiert, denn ich wollte in, oder wenigstens an einem Steinbruch unterwegs sein.

Also am Rande des Waldes habe ich den Wagen auf einem Parkplatz für Spaziergänger, für Wanderer, abgestellt. Bin dann einen Schotterweg hochgestiefelt, der für mich nicht wirklich leicht zu erklimmen war. Das lose Geröll, die losen Steinbrocken machten es nicht immer einfach, das Gleichgewicht zu halten.

Doch irgendwann hatte ich es geschafft, war oben auf dem Berg angekommen. Von da aus ging ich in die Richtung, in der ich den Steinbruch vermutete. Und richtig, da lag das Loch vor mir. Vom Grund leuchtete mir türkisfarbenes Wasser entgegen. Der grauweiße Stein und das leuchtende Wasser, ein toller Kontrast.

Ich wäre gern noch weiter an die Kante des Steinbruchs, an die Abbruchkante gegangen, doch ich habe mich respektvoll auf Abstand gehalten, ein mal, weil ich nicht wusste, wie fest ist das Gestein da vorne an der Kante, und zweitens wegen meinem Gleichgewichtsproblem. Nee nee nee, das tollste Foto ist es einfach nicht wert, dass man sein Leben auf’s Spiel setzt, dass man einen Absturz riskiert.

Und so müsst Ihr Euch mit den paar Fotos aus dem Steinbruch begnügen…