NL-Enschede

Am letzten Samstag bin ich mit Freunden in die Niederlande gefahren. Es ging auf den Markt in Enschede, um günstig Gemüse und Obst zu kaufen. Und da es mein erste Besuch in Enschede war, war ich gespannt, was mich dort alles erwarten würde.

Radparkplatz

gut zu wissen, wohin man fährt…

Heels. Aus meiner Serie „Abseits des Catwalks“, diesmal eben in Enschede…

Als ich an einer Ecke in der Nähe des Marktes die Heels fotografiert habe, hatte ich meine Fototasche auf einer kleinen Treppenstufe abgestellt. Dabei ist mir die Tasche umgekippt. Klar, schmale Stufe, und in dem Moment eine ungünstige Gewichtsverteilung, da konnte die Tasche kippen. Ist aber nichts weiter passiert, nur ein paar Sachen sind rausgepurzelt. Also alles zurück in die Fototasche gestopft.

Dachte zwar, dass ich alles wieder eingepackt hätte, aber Pustekuchen. Ein junger Mann holte mich nach Abschluss des Fotografierens an der nächsten Ampel ein und fragte mich, ob die kleine Tasche (ehem. Blutzuckertasche) mir gehören würde. Ja, es war meine kleine Tasche, in der ich meine Kamera-Akkus transportiere. Dies Teil muss ist mir gerade eben aus der Fototasche gefallen, und ich hab’s nicht bemerkt. Wäre spätestens zu Hause aufgefallen. Nun ja…

Noch mal DANKE an den jungen Mann!

🙂

Wegweiser – im Bürgersteig – gute Idee

so viel Käse, und ich komme ohne einen nach Hause…unglaublich

ein Einkaufstempel…

Bin dann weiter spaziert, bin dann noch an vielen Geschäften entlang gebummelt. Von sehr schönen und eleganten Nylons bis hin zu sehr hübschen und günstigen Kleidern (was will ich mit all dem ganzen Zeugs ohne irgendwelche ständigen Modes..), gab es jede Menge Interessantes aber auch Überflüssiges, Unnötiges zu sehen.

Wobei Interessantes … viele der Frauen, der Mädels, die ich unterwegs gesehen habe, waren sehr nett anzuschauen. Da waren etliche interessante Gesichter drunter. Und auch die Kombination von Kleidung und Frisur brachte manch ungewohntes, aber nicht alltägliches Resultat hervor. Ja, da war manch lieblich anzusehendes Antlitz drunter. *schwärm*

Später wieder die Freunden getroffen und gemeinsam haben wir dann die Stände des Marktes abgeklappert, haben uns mit Obst & Gemüse versorgt. Aber aufgepasst, nicht alles was angeboten wird, ist auch günstiger als zu Hause im Laden. Also hieß es Preise vergleichen. Mit Paprika, Äpfeln, Grapefruits und den ein oder anderen Kleinigkeiten habe ich den Markt verlassen, sind wir dann zurück zum Auto gegangen. Und ja, ich habe den Markt verlassen, ohne ein wenig Käse zu kaufen. ICH. OHNE KÄSE. Unglaublich! :-/

Übrigens: direkt unter dem Marktplatz liegt eine Tiefgarage, ein riesiger unterirdischer Parkplatz. Muss sagen, DIE Lösung gefällt mir sehr. Vielleicht sollten manche unserer Städteplaner über solche Lösungen nachdenken. Ja, manchmal lohnt es sich über die Grenzen der eigenen Vorstellungen zu gehen. Auch andere Länder haben praktische Lösungen für vielfältige Probleme parat. 

bei den gelben Paprika habe ich zugegriffen

Kunst? Mitten auf dem Platz. Keine Ahnung, Sieht aber irgendwie cool aus.

das vordere Kleid hätte ich am liebsten gekauft, doch ohne ein ständiges Model wäre dies eine wirklich sinnlose Geldausgabe gewesen …

Auf der Rückfahrt noch eine Schleife über Denekamp gedreht. Dort in einem Geschäft für Medizin, Kosmetik, für Hygieneartikel einedn Stopp eingelegt. Denn Torsten benötigt Medikamente, die in den Niederlanden um einiges günstiger sind als in Deutschland. Habe währenddessen ein Softeis geschlabbert. 🙂

Auf der Rückbank sitzend habe ich dann irgendwann meine Füße gespürt. Ich hatte gefühlte Schuhgröße 555. Denn meine Schuhe waren nicht eingelaufene Trecking-, Wanderschuhe. Und mit denen dann stundenlang rumlaufen… nun ja, selber schuld, wenn es ‚dicke Füsse‘ gibt. ((gibt es ein Heilmittel für gequälte Füsse? Ja ja ja, Schuhe sollte man langsam einlaufen))

Und so ist es nicht verwunderlich, dass ich den gestrigen Sonntag mit heftigem Muskelkater in den Beinen, den Oberschenkeln verbracht habe. Aber ein wenig die Zähne zusammenbeißen und heute morgen geht es schon wieder. 🙂

Fazit des Samstages: auch wenn ich an dem Tag etwas mehr Geld ausgegeben habe als geplant, es war ein schöner Tag mit meinen Freunden, mit ein paar ganz netten Fotos und vielen neuen Eindrücken.

Und DAS war das Wichtige an diesem Tag. 🙂

… ein Sofa für Verliebte …