Wege, Orte, Strassen

Mal wieder unterwegs. Im Nachbarort. Auf bekannten Wegen und Orten. Um dort das ein oder andere Detailfoto zu schiessen, zu sehen, ob es Material für lohnenswerte Fotos gibt.

Für den ein oder anderen Fotografen mögen diese Aufnahmen ja nur Ausschuss, nur Mist darstellen. Doch auch wenn ich viele der geschossenen Fotos später lösche, weil sie nicht so geworden sind, wie ich mir das gedacht habe, für mich sind das alles Fotos aus denen ich lernen kann. Und DAS ist doch das Wichtigste, dass man sich weiter entwickelt, dass man nicht stehen bleibt. Und dazu gehört meiner Meinung nach eben auch dieser „Müll“.

Lochblech

Rost an einer Kette, einem Haken

Metallreste

überflüssige Kabel

Nach dem ich mit meinen Fotos fertig war, wollte ich über die nahe Autobahn nach Hause fahren. Doch auf dem Weg zur Autobahn bemerkte ich, dass die grosse Kreuzung im Ort stark befahren, um nicht zu sagen sehr stark befahren war. Es war STAU.

Und so bin ich eine Abkürzung gefahren. Einen Weg, den ich ungern fahre, da mir auf dem Weg eine Person begegnen, entgegenkommen kann, die ich nicht wirklich sehen will. (doch oh Glück, ich habe diese Person an dem Tag nicht gesehen).

Bei der Stauumfahrung sah ich in einiger Entfernung aus den Augenwinkeln das Gerippe eines Dachstuhls. Bin sofort langsamer geworden und habe den Wagen in Richtung Gerippe gelenkt. Nach ein paar Metern sah ich ein Haus, dessen Dachstuhl fast nur noch aus verkohlten Balken bestand.

Oh ha, was war da passiert? Bin dann näher gefahren, habe neben dem Haus geparkt. Beim Umrunden des Hauses habe ich dann gesehen, dass es wohl ein Totalverlustes des Hauses für die Bewohner. Ein späterer Blick auf die Internetseite einer Zeitung bestätigte mir, dass es sich um ein ausgebranntes, unbewohnbar gewordenes Haus handelte.

da ist was ‚ungewöhnlich’…

da wird keiner mehr sitzen…

verkohlte Überreste 😦

auch im Unglück gibt es etwas Schönes zu entdecken

Irgendwie eine skurrile Situation: der strahlend blaue Himmel im Sonnenschein. das Leben verheißt, und dem gegenüber die verkohlten Überreste eines Hauses, die von Schmerz und Leid künden. Unwirklich, dieser Gegensatz. Hmm…

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