Hohlkehlenbau

Vor Jahren habe ich von Freunden aus Leverkusen eine kleine transportable Hohlkehle geschenkt bekommen. Und das Teil hat mir sehr gute Dienste geleistet. Boden und Rückseite waren fest verbunden, man konnte diese Hohlkehle nicht zusammen legen, was für ein Wegstellen, nicht gerade ideal war. Irgendwie hat mir das nie so gefallen, hat mich das genervt. Und auch dass die Kehle nur für kleine Gegenstände geeignet war, war nicht so toll.

Dann ist wir die Kehle mal zusammengeklappt, Die Verbindung zwischen Boden und Rückteil hatten sich von einander gelöst. Nun war dieser Unfall der auseinander gefallenen Kehle ein Glücksfall für mich. Das war der Anlass, mich endlich mal an die Arbeit zu machen, eine transportable Kehle zu basteln. 

Habe mich dran begeben, die kleine Hohlkehle wieder zusammen zu bauen. Diesmal aber so, dass sie liegend lagern, transportiert kann. Dazu habe ich mir 4 Klemmen besorgt, wie sie eigentlich für Regalbretter verwendet werden. Weiterhin habe ich aus meinem Kleinkram ein paar Unterlegscheiben, ein paar Schrauben und Muttern bereit gelegt.

Alles abgemessen, Löcher gebohrt, die Klemmen angebracht und fest geschraubt, mit einander verbunden, und zack, war die kleine Hohlkehle wieder einsatzbereit.

Doch wieso habe ich mir 4 Klemmen besorgt? Nun, ich wollte eine Hohlkehle haben, die ich nicht nur für kleine Gegenstände verwenden kann, mit der ich nicht nur Schmuck, Tassen, oder ’n Handy fotografieren kann, ohne das man rechts, links oder oben an die Grenzen der Kehle stösst, ohne dass da gleich wieder die Umgebung zu sehen ist. Nein, ich wollte auch was Grösseres haben.

Und so habe ich mir mittels zweier Kappa-Platten eine etwas größere Hohlkehle gebastelt. Nichts was den Profifotografen vom Hocker reissen würde, aber für meine Bedürfnisse (Heels oder ähnlich grosse Sachen) reicht „die Grosse“ vollkommen aus.

Um den Boden, die Unterlagen, auf dem die Hohlkehlen stehen werden, zu schonen, habe ich beide Kehlen auf der Unterseite noch mit kleinen Schaumstoffstücken versehen, um ein Verkratzen des Untergrundes durch die rausragenden Schrauben und Muttern zu verhindern.

Und bis heute habe ich die beiden Kehle bereits mehrfach erfolgreich eingesetzt. Also für mich reichen diese beiden Versionen aus, ich bin zufrieden mit meiner „Bastelei“. 🙂

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