Frühlingstour 03/2019

Am Samstag letzter Woche gegen Mittag war das Wetter halbwegs gut, ein wenig Sonne schien auch durch die Wolken brechen zu wollen. Und so habe ich mich schnell angezogen, habe mir meine Fotoausrüstung geschnappt, wollte das ‚gute Wetter‘ ausnutzen. Darum ab ins Auto und zu einem kleinen Parkplatz für Wanderer am Fusse des Teutoburger Waldes fahren.

Dort kurz mit einer jungen Frau gesprochen, die mit mir zur gleichen Zeit am Parkplatz eintraf, und ihren Hund mittels eine zusammenklappbaren Rampe auslud. Diese Rampe schien mir sehr sinnvoll für das „kleine Hundchen“ zu sein, denn der ‚Kleine‘ war ein Berner Sennenhund, der sich nach kurzem Schnuppern gerne von mir an der Brust, an der Kehle kraulen ließ. Schön war das. 🙂

Elektrozaunhalterung

Scheunenneubau ?

wohnt hier ein Reifensammler ?

Ein kleiner Vorrat an Brennholz

Während ich auf meinem Spaziergang das ein oder andere Foto geschossen habe, hörte ich, wie in einem kleinen Wäldchen gearbeitet wurde: ein Specht war da am Werk. Auch die Luftüberwachung war aktiv. Man sah ihn zwar nicht, aber seine Rufe waren weit zu hören: ein Habicht kreiste irgendwo über mir, während aus den Zweigen von Sträucher und kleinen Bäumen die Singvögel ihre Lieder zwitscherten.

Aus der Ferne war ab und an das Signal des Haller Willem, des Nahverkehrszuges zu hören. Und weiter ging der Spaziergang.

Pferdeanhänger

Porzellanfrosch in einem Hochbeet

kleine Gießkanne / Gartendekoration

Weidenkätzchen

Zwischen einzelnen kleinen Bauernhöfen hörte und sah ich Kindern beim Reiten. „Wenn der Bauer nicht melken kann, liegt es an der Kuh.“ Diesen Spruch brüllte in der Nähe eines kleinen Bauernhofes jemand (s)einem Kumpel zu. Ich glaube, die Leute mögen sich…

Ansonsten begegnete ich nur einer Haus- und Hofkatze, einem Mann mit seinem Hund, sowie ein paar Radfahrern. Machte eine Pause zwecks Blutzuckerkontrolle, und um gleichzeitig eine Banane zu essen, etwas Mineralwasser zu trinken. Und natürlich auch um Kraft für den weiteren Weg zu tanken. Denn nachdem ich nur noch einen knappen Kilometer vom Parkplatz entfernt war, bemerkte ich deutlich meine Unsportlichkeit, die fehlende Kondition doch sehr. Jeder Schritt fiel nun schwer, und ja nach zwei unsportlichen Stunden Fotowalk war ich dann auch froh, am Auto zu sein, mich reinsetzen zu können. Und so ein Fahrersitz ist schon sehr sehr bequem, glaubt mir. 🙂

Auf der Rückfahrt noch Milch eingekauft, etwas Kuchen, um den Tag ‚lecker‚ ausklingen zu lassen. Dann war ich endlich zu Hause angekommen. Ausziehen, die Füsse befreien, alles wegräumen, Kaffee machen, Kuchen essen, die Bilder von der Karte runterladen, eine erste Auswahl treffen, Der Tag endete mit den üblichen Tätigkeiten eines Fotografensonntags. 🙂

Am Sonntag hatte ich dann auf Grund meiner Unsportlichkeit gehörigen Muskelkater, die Waden waren mehr als hart, Aber egal, da muss ich nun durch, daran muss und will ich arbeiten, dass ‚diese Beschwerden‘ beim nächsten Fotospaziergang nicht ganz so doll sind, evtl. gar nicht erst auftauchen.

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