Leben ist … (Gedanken)

Leben ist sehen.

Sehen ist Freude.

Freude ist Leben.

Advertisements

Diabetes / Fotografie

Mal wieder auf Fototour unterwegs gewesen.  Und zwar auf einem der Berge in der Umgebung. Mit der Fototasche. Dabei hätte es eigentlich gereicht, wenn ich nur mit der Kamera unterwegs gewesen wäre. EIGENTLICH. Wenn da nicht diese dämliche Diabetes wäre.

Tasche an einer Location abgestellt

Denn als Diabetiker brauche ich auf längeren Touren auf jeden Fall mein Messgerät, und natürlich das Insulin, die Medikamente. Und Traubenzucker. Auch etwas zu trinken ist von Vorteil. Ab und an nehme ich auch was zu essen mit, meist Obst, also Äpfel, Birnen und so. Ich ess zwar für mein Leben gerne Bananen, aber wenn die erst mal etwas gedrückt werden, nee nee nee, das ist nicht schön. Ist echt eine große Sauerei.

Da ich ja nun schon mal meine Fototasche dabei habe, und meist auch 1 Paar Heels, sage ich mir, dass ich auch noch die ein oder andere Kleinigkeit mitnehmen kann, um mögliche Fotos etwas aufzupeppen, etwas interessanter zu gestalten. Und da gib es ’ne ganze Menge, was der Utensilienschrank her gibt.: Brillen, Lippenstifte Uhren, alles in verschiedenen Ausführungen. Herzen, Handschellen, aber auch Füllfederhalter, Kugelschreiber, Würfel, ein kleines Stück eines Absperrbands.

Würfel an Liebelschloss

Sonnenbrille und Perlenkette

Nun Ja, und dann beschwere ich mich (bei mir selber) , dass die Fototasche so schwer auf die Schultern drückt. Klar, es ginge auch mit einem Rucksack, einem Slingshot, alles schon gehabt. Doch mit einer Schultertasche komme ich noch am besten klar. Der eine so, der andere eben so.

 

Utensilienkoffer

Wenn ich genau weiß, ich bin an einer Location, die ich mit mit dem Auto erreichen kann, habe ich auch schon mal einen Alukoffer im Gepäck. Aus dem Inhalt (individuell für den Tag zusammengestellt) kann ich mir dann das Passende rausnehmen, um dann festzustellen, dass irgendetwas NICHT in der Tasche ist, und ich ausgerechnet DIESES fehlende Teil jetzt gut in das Foto einbauen könnte. 

Wenn es danach geht, müsste ich eigentlich meinen gesamten Hausstand mitführen, müsste ich in einem Sattelauflieger, in so einem Wohnmobilauflieger wohnen, in dem manche Schausteller unterwegs sind.

Na ja, wenn ich erst mal zu Weltruhm gekommen bin, meine Fotos in den größten Galerien und Ausstellungen der Welt zu finden sind …

😉

Sonnenbrille und Lippenstift

Herz aus Stein auf nassem Laub

Schild und Spielfiguren auf Baumstumpf

Ohne Moos nix los …

Habe da eine, wie ich finde, gute Idee für ein Foto. 

Zubehör, Location etc… alles vorhanden. 

Doch aus finanziellen Gründen lasse ich es, fahre nicht zu der

angedachten Location. Diesen Monat ist es wieder alles etwas knapp.

Ok, verschiebe ich das Foto auf nächsten oder übernächsten Monat. 

Hoffe, dass das Abrisshaus dann noch steht …

:-/

Trödelmarkt Reha

Wieder mal was Altes.

Im letzten Jahr war ich ja auf Reha in Bad Bramstedt. Und da ich mit dem Auto da war, habe ich die Wochenenden für Ausflüge genutzt. Und dank einiger Wochenblätter hatte ich die Infos, wann und wo an den Sams- und Sonntagen interessante (?) Trödelmärkte zu finden waren. 

Ja, dafür muss man hier oben schon mal einige Kilometer fahren, da ist nicht alles „um die Ecke“, aber heh, ich und Auto und fahren….! (grinst) Und so habe ich hier ein paar Fotos eines Trödelmarktes, auf dem ich neben ein paar Kleinigkeiten auch leckere Tomaten gefunden habe. Doch ja, der Markt hat sich gelohnt. 🙂

Ich bin schweren Herzen dran vorbei gegangen..

Musik Musik Musik

Obwohl ich ziemlich früh da war, es waren bereits viele Käufer, viele Sehleute unterwegs. Und ja, an manchen Ständen war es unmöglich ranzukommen, diese Staus machten es manchmal fast unmöglich, durch die Menge zu kommen. Doch ich hatte ja Zeit, musste mich nicht beeilen. Einer der wenigen Wehmutstropfen an diesem Tag: leider leider waren manche Menschen so etwas von rücksichtslos, man glaubt es nicht. Nun ja… 😦

Punkte, jede Menge Punkte

nur ein kleiner Teil des Platzes

Leckeres !

Bewegung muss sein (4)

Und wieder war ich auf Schusters Rappen unterwegs. Diesmal war die Landesgartenschau in Bad Iburg das Ziel. Hatte die Einladung unserer Spielegruppe dankend angenommen. Denn ganz ehrlich, 18,50€ sind ein stolzer Preis, der einige Leute in meinem Umfeld (Freunde/Kaufmann/Post..) davon abhält, dort mal hin zu gehen. Und ganz ehrlich, normalerweise wäre ich da auch nicht hingegangen. Denn ich bin auch nicht so der Gartentyp, ich habe nicht so den grünen Daumen.

Aber wer weiß, vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass ein oder andere interessante, ungewöhnliche Foto zu schießen. Und so habe ich mich mit der Spielgruppe auf dem großen kostenlosen Parkplatz getroffen. Zu Fuß ging es dann zum Eingang.

Im Sonnenlicht

schön aber auch zerbrechlich

Wasserspiele

Entspannen am Charlottensee

Wir waren dann u.a. im Schmetterlingshaus, mit seinen wahrlich tropischen, subtropischen Temperaturen. So schön die Tiere auch anzusehen waren, es war eine Wohltat aus der Schwüle wieder ins Freie zu kommen. Und ja, da „im Bau“ klebten einem die Klamotten am Leib.

Weiter ging es dann zum Nebenausgang, zur dortigen Eisdiele. Zusammen mit unserer Gruppenleiterin habe ich mir ein Softeis reingezogen, wir beide fahren voll auf Softeis ab und jaaaaaaaaaaa, ’s war lecker. Danach wieder zurück aufs Gelände der LaGa, aber bevor man das Gelände der Schau verläßt, immer dran denken, sich einen Stempel auf die Hand geben zu lassen, sonst ist ein wiederholtes Betreten des Geländes nicht mehr möglich!

goldfarbene Tulpe

Schloss Iburg

der Baumwipfelpfad

der Abstieg am Ende des Baumwipfelpfades

Dann ging es auf den Baumwipfelpfad. und dank eines Aufzuges ist der Pfad auch für Menschen mit Gehproblemen zu benutzen. Allerdings wartet am Ende des Weges eine Treppe. wer mit dem Treppensteigen so seine Probleme hat, muss halt wieder zum Turm, zum Aufzug zurück. Ok, es gibt Schlimmeres im Leben.

Auf jeden Fall ist es toll da oben, und durch die vielen angebrachten Info- und Schautafeln lernt man eine Menge über das Leben im Wald, auf den Bäumen. Auf der Mitte des Baumwipfelpfades habe ich mich dann von der Gruppe getrennt, ich wollte bis zum Ende gehen, dazu hatten viele keine Lust, die gingen lieber zurück zum Turm, zum Aufzug.

Ich war noch lange nicht durch mit der Gartenschau, ich wollte noch das ein oder andere Foto machen. Hat auch ganz gut geklappt, aber ernsthaft, die 4 Stunden, die ich da war, waren etwas kurz, um all die großen und kleinen Impressionen in sich aufzunehmen, zu verarbeiten und ggf. die spontan entstandenen Fotoideen umzusetzen. Ja, einen ganzen Tag sollte man sich schon Zeit für die Schau nehmen. Es gibt im  Gelände, in Hallen und in den kleinen Themengärten das ein oder andere Interessante zu sehen.

Aus der Serie „Abseits des Catwalks“ Denn klar, ich hatte ein Paar Heels mit. 🙂

eine hängende Vase – coole Idee

eine Venusfliegenfalle – eine fleischfressende Pflanze (Karnivore)

eine Wassertretstelle ausserhalb des Geländes, Nähe Parkplatz

Und wenn möglich, sollte man unter der Woche die LaGa besuchen. Habe gesehen, was da am Wochenende auf den Strassen rund ums LaGa-Gelände los war. Chaos hoch drei, viele Autofahrer haben da anscheinend das Autofahren verlernt, sind genervt und handeln rücksichtslos. Ganz ehrlich? Lasst das Autofahren sein Leute, bleibt weg, Euch braucht man nicht auf den Strassen. 😦

 

Bewegung muss sein (3)

Oben auf dem Berg steht ein Turm. Oft habe ich ihn aus der Ferne gesehen, wenn ich auf dem Weg nach Halle/Westfalen, nach Borgholzhausen gefahren bin. Aber ihn besucht, gar oben auf der Aussichtsplattform? War ich noch nie. Bei einem früheren Versuch habe ich auf halber Höhe kehrt gemacht.

Doch diesmal wollte ich bis nach oben. Unbedingt.

Trotz der Hitze, die Luft stand teilweise im Wald, habe ich mich auf den Weg gemacht. Und ja, ich habe sehr oft angehalten, mich für ein paar Sekunden erholt, nach Luft geschnappt. Aber aufgeben kam für mich nicht in Frage,

Auf dem Weg zur Spitze, zur Steinegge, u.a. eine kurze Unterhaltung mit einem Hundehalter geführt, einige Wanderer, die auf dem auf dem Hermannsweg unterwegs waren, gegrüßt. Und ja, auch hier waren etliche Mountainbiker unterwegs, aber alles kein Problem, dank gegenseitiger R

der Blick über Dissen

Am Fusse des Berges

Der Aussichts- & Fernmeldeturm

Dann ging es Stufe um Stufe die Wendeltreppe hoch. Auch hier immer mal wieder für ein paar Sekunden angehalten, Luft geschnappt. Und ja, ich habe mich die ganze Zeit festgehalten. Ein paar Radfahrer habe ich auf ihrem Weg nach oben (zu Fuß, ohne Rad natürlich) vorbei gelassen, wollte kein Hindernis sein. 

Je höher ich kam, desto interessanter wurde der Blick in die Gegend. Mein einziges Problem an dem Tag war mal wieder meine Gleichgewichtschwankungen, nein, Höhenangst hatte ich nicht. 

Blick grobe Richtung Hilter, Bad Iburg, Lengerich

grobe Blickrichtung Bad Laer, Glandorf, Münsterland

Blick gen Borgholzhausen, Halle/Westfalen, Bielefeld

grobe Blickrichtung gen Melle

Auf jeden Fall war die Aussicht von da oben grandios. Überwältigend. 

Auf dem Rückweg zum Parkplatz, zum Auto musste ich einen kleinen Umweg gehen, auf dem Schießstand (Tontauben schießen?) am Fuß des Berges waren irgendwelche Schützen am Werke, und der normale Weg war gesperrt. Die Knallerei störte echt, die Ruhe der Natur war dahin.

Vielleicht werde ich irgendwann noch mal da hoch gehen, dann aber mit dem Telezomm und mit Stativ. Muss man einfach mal schauen, und dann sind hoffentlich auch mehr Einzelheiten der Gegend zu erkennen…