Neue Baustelle entdeckt

Wieder mal bin ich halbwegs ziellos durch die Gegend gefahren, will sagen, dass ich zwar wusste, wo ich hin wollte, doch wie es an Ort & Stelle aussieht, was mich dort erwarten. Sind Gebäude abgerissen, sind neue Gebäude hochgezogen worden? Gibt es interessante Details zum Fotografieren? Überraschungen pur, sozusagen.

Dachkonstruktion einer ehemaligen Werkhalle

zugemauert

sonnendurchflutet

Während ich über das Gelände lief, kam ein Mann auf mich zu und fragte, was ich hier mache und wies mich auf die Gefahren auf dem Gelände hin.Nach einem kurzen Gespräch war er hinsichtlich meiner Absichten, und der Tatsache, dass ich wohl sehr um die möglichen Gefahren einer Baustelle wusste, beruhigt,

Ich war eine Lüftung

Eingemauerte Steine? Vergittert? Ähmm…

später Abendhimmel / Sonnenuntergang

Und so spazierte ich munter weiter, habe ein paar Aufnahmen machen können. Irgendwann ging es dann nach Hause, nicht ohne vorher noch etwas eingekauft zu haben. Und dabei wurde ich dann auch noch mit einem schönen Sonnenuntergang beglückt. 🙂

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Hohlkehlenbau

Vor Jahren habe ich von Freunden aus Leverkusen eine kleine transportable Hohlkehle geschenkt bekommen. Und das Teil hat mir sehr gute Dienste geleistet. Boden und Rückseite waren fest verbunden, man konnte diese Hohlkehle nicht zusammen legen, was für ein Wegstellen, nicht gerade ideal war. Irgendwie hat mir das nie so gefallen, hat mich das genervt. Und auch dass die Kehle nur für kleine Gegenstände geeignet war, war nicht so toll.

Dann ist wir die Kehle mal zusammengeklappt, Die Verbindung zwischen Boden und Rückteil hatten sich von einander gelöst. Nun war dieser Unfall der auseinander gefallenen Kehle ein Glücksfall für mich. Das war der Anlass, mich endlich mal an die Arbeit zu machen, eine transportable Kehle zu basteln. 

Habe mich dran begeben, die kleine Hohlkehle wieder zusammen zu bauen. Diesmal aber so, dass sie liegend lagern, transportiert kann. Dazu habe ich mir 4 Klemmen besorgt, wie sie eigentlich für Regalbretter verwendet werden. Weiterhin habe ich aus meinem Kleinkram ein paar Unterlegscheiben, ein paar Schrauben und Muttern bereit gelegt.

Alles abgemessen, Löcher gebohrt, die Klemmen angebracht und fest geschraubt, mit einander verbunden, und zack, war die kleine Hohlkehle wieder einsatzbereit.

Doch wieso habe ich mir 4 Klemmen besorgt? Nun, ich wollte eine Hohlkehle haben, die ich nicht nur für kleine Gegenstände verwenden kann, mit der ich nicht nur Schmuck, Tassen, oder ’n Handy fotografieren kann, ohne das man rechts, links oder oben an die Grenzen der Kehle stösst, ohne dass da gleich wieder die Umgebung zu sehen ist. Nein, ich wollte auch was Grösseres haben.

Und so habe ich mir mittels zweier Kappa-Platten eine etwas größere Hohlkehle gebastelt. Nichts was den Profifotografen vom Hocker reissen würde, aber für meine Bedürfnisse (Heels oder ähnlich grosse Sachen) reicht „die Grosse“ vollkommen aus.

Um den Boden, die Unterlagen, auf dem die Hohlkehlen stehen werden, zu schonen, habe ich beide Kehlen auf der Unterseite noch mit kleinen Schaumstoffstücken versehen, um ein Verkratzen des Untergrundes durch die rausragenden Schrauben und Muttern zu verhindern.

Und bis heute habe ich die beiden Kehle bereits mehrfach erfolgreich eingesetzt. Also für mich reichen diese beiden Versionen aus, ich bin zufrieden mit meiner „Bastelei“. 🙂

Muse gesucht

Einst hatte ich eine Muse, die mich mit ihrer Ausstrahlung, mit ihrer ganzen Art und Weise anspornte, inspirierte. Ich war von der Muse geküsst. (ja ok, mit dieser Muse gab es noch mehr als nur ihre künstlerische Anregungen, aber das ist eine andere Geschichte, diese unterliegt der allgemeinen Zensur, will sagen; Ihr müsst nicht alles wissen!) 😉

Doch diese Muse ist nicht mehr, vor einigen Jahren hat sie mich verlassen, was mich sehr tief getroffen hat, in Teilen aber auch zu neuen Taten beflügelt hat.

 

Nun möchte ich im Zukunft nicht mehr allein durch die tiefen Täler der Kunst wandern, ich möchte mich austauschen, diskutieren, durch neue, mir bisher unbekannte Sichtweisen, auf unbekanntes Terrain geführt werden. Und dadurch neue, einzigartige Kunstwerke (er)schaffen.

Deshalb suche ich eine Muse (möglichst aus der Nähe des südlichen Osnabrücker Landes) um durch deren Ausstrahlung, durch eine lebhafte Kommunikation zu neuen Möglichkeiten angespornt werden.

Habe viele künstlerische Interessen, neben der Fotografie ist da das Schreiben von Krimis & Geschichten zu nennen. Auch male ich ab und an (eigentlich zu selten) in Acryl. Ich möchte mit meiner neuen Muse (mit Dir?!) auf den Schwingen einer kreativen Ebene durchs Leben gehen, komm, um mich zu neuen Leistungen zu animieren. Hast DU Lust dazu? Dann melde dich, ich freue mich auf Dich!

PS: Magst Du guten (!) Kaffee?

Kindergartenweihnachtsbäume

Heute kurz vor Mittag hatte ich meine Therapiestunde in Georgsmarienhütte. Auf dem Platz vor Rathaus ist der Weihnachtsmarkt im Aufbau. Die meisten Buden stehen bereits, werden entsprechend den Vorgaben platziert, noch geschmückt. 

Und da standen sie, kleine Weihnachtsbäume, in Reih und Glied. Die Bäume waren von Kindergartenkindern geschmückt worden, mit Engeln, Kugeln, Sternen. Nusskränzen oder auch Federschmuck.

Da ich meine Kamera dabei hatte, habe ich diese Bäume bzw. Teile des Baumschmuck fotografiert. Leider habe ich vergessen, die gesamten Bäume in einem Foto zusammen zu fassen. 

Schon toll, was die Kinder da alles gebastelt haben. Und ich finde, dass solche Aktionen viel öfters dokumentiert, an die Öffentlichkeit gebracht werden soll. Denn falls es die Menschen immer noch nicht kapiert haben, Kinder sind unsere Zukunft.

Noch mehr schöne Deko.

Es war ein schöner Tag mit einem ungewöhnlichen, ungeplanten Ereignis.

Hoffe, die Bilder haben Euch gefallen.

Eine Fabrik als Fotostudio?

Vor Jahren habe ich diese ehemalige Fabrik fotografiert. Damals (2013) konnte man noch rund um das Gebäude gehen, mittlerweile ist das nicht mehr möglich. Schon damals war es leider nicht möglich, in das Gebäude zu kommen, alles war abgeschlossen., man munkelte was von Regenwassereinbrüche durch Löcher im Dach, von morschen Fußböden und vermoderten Balken.

die ehemalige Fabrik

Einblick in eine Art Garage

Frontseite mit Kellereinfahrt

Dieses Haus, diese ehemalige Fabrik ist (m)ein Traum, wäre ein Traum für mich. Ich würde das Gebäude zu einer riesigen Fotolokation umbauen. Zu einem´riesigen Fotohaus. Und jeden passenden Raum würde ich mit modernem Equipment, mit Blitzen, Stativen Funkauslösern und und und … ausstatten. Und jeder Raum hätte seine eigene Ausstattung. Irgendwas mit Graffitis zum Beispiel. Es gäbe ein altes Wohnzimmer aus den 50er/60er Jahren, eine moderne Küche. Eine Art Bar/Kneipe zum shooten, mit Spiegeln, mit rotem englischen Leder. Und auch einen Raum als Büro, als Schlafzimmer ausgestattet.

Ja, Ideen dafür habe ich, jede Menge.

Ein Lagerraum / eine ehem. Garage?

Seitenansicht

Rückseite

Doch dafür bräuchte ich wohl einen sehr sehr großen Haufen Geld. So viel wie diese 90 Millionen, die es heute im Lotto zu gewinnen gibt. Denn um die Substanz, um das Alte weitestgehend zu erhalten, wäre sicherlich das ein oder andere Milliönchen notwendig. Mein Problem in dieser Hinsicht ist, dass ich kein Lotto spiele. Doch auch über dies nachdenken, träumen wie es wäre wenn, ist schön. Denn wer da nicht mehr träumen kann, ist meines Erachtens nach arm dran. 😦