Collage schwarzweiß 3

Ein kleiner Überblick über meine farblosen Fotos, Teil 3 von 3. 🙂

 
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draufgedrückt

Am Anfang, also vor Jahren, als ich mit der DSLR, und dann mit den Stöckelschuhen, mit der Serie „Abseits des Catwalks“ angefangen haben, habe ich oft mehrmals auf den Auslöser gedrückt. Und so passierte es dann, dass ich von manchen Momenten mehrere Aufnahmen habe, die sich nur minimal von einander unterscheiden. Mal ist der Aufnahmewinkel zum vorherigen Foto ein klein wenig verschoben, mal fehlt es an der ein oder anderen Stelle etwas an Schärfe.

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Im Moment gehe ich wieder meinen Bestand an Fotos durch, um geeignete Fotos für die Stockagentur zu suchen. Dabei fällt mir auf, dass da auch  noch jede Menge „Doppelte“ sind. Klar würde ich aktuell lieber alle Fotos durchgehen, an die Agentur schicken, aber wenn ich jetzt nicht den Bestand auf unnötige. auf überflüssige Fotos durchackere, mache ich das nicht mehr so schnell. Bin eben ein wenig faul, in dieser Hinsicht. Deshalb also jetzt eins neben dem anderen machen. 

Mittlerweile sieht es ja so aus, dass ich versuche, das gewünschte Foto mit ein oder zwei Auslösungen hinzubekommen, und somit nicht mehr so viel „Müll“ zu produzieren. Klappt oft auch. Doch es ist noch genug „alter Kram“ vorhanden, und den gilt es nun durchzuforsten. Genau hinsehen, begutachten, vergleichen ist wichtig dabei. Und nicht unbedingt von den eigenen Gefühlen leiten lassen. Versuchen objektiv zu bleiben. Auch wenn es manchmal schwer fällt… 

Papiernegativ

Von meinem verstorbenen Vater habe ich etliche Diakästen mit Urlaubsbildern der Familie geerbt. Unter anderem ist da auch ein kleines Plastikkästchen mit uralten Foto (Negativen), die einzeln und in Papierrähmchen „verpackt“ sind. Habe dann mal eines dieser Rähmchen in meinen Scanner gelegt. Und dann vom Negativ in ein Positiv umgewandelt. Tja, Hamburg war schon damals ein sehr beliebter Ausflugsort für die Familie. Ausserdem ist dieses Foto ein interessantes Zeitdokument. 

 

aus Versehen formatiert

Man oh man, DAS ist  mir ja schon lange nicht mehr passiert, dass ich die SD-Karte aus der Kamera formatiert habe. Ja ok, die wichtigsten Fotos hatte ich runtergeladen. Aber so an die 10 bis 15 Fotos hatte im noch nicht auf die Festplatte gezogen. Hatte echt nicht mehr an diese Bilder gedacht und die SD-Karte formatiert. Irgendwann fiel mir dann ein, dass ich ja noch ein paar Fotos aus einem Industriegebiet gemacht hatte, diese ja mal anschauen und bearbeiten könnte.

Gedacht, getan? Nee, blöde aus der Wäsche gucken war angesagt. Und da man(n) natürlich auch keine Rettungssoftware auf dem Rechner installiert hat ((so etwas brauchen die anderen, aber man selber doch nicht)), bin ich erst mal auf die Suche nach passenden Programmen gegangen. Doch leider sind etliche freie Programme nicht wirklich frei, sie haben Beschränkungen hinsichtlich der zu scannenden Dateien, sie haben im ersten Moment nicht erkennbare Preisfallen.

Doch leider bin ich nicht wirklich auf eine optimale Rettungssoftware gestossen. Von den insgesamt 35 wiederhergestellten Fotos waren nur 2 Fotos wirklich „wichtig“ für mich. Ist nicht viel, oder? Und der Rest?  Verloren. Futsch. Verschwunden. Irgendwo unetrgegangen. Wääääch.

Blöde ist das alles schon. Im ersten Moment hätte ich mich auch in den Arsch beissen können. Aber heh, nützt jetzt auch nichts mehr. Einzige Lektion aus der Sache: in Zukunft besser aufpassen und zur Vorsicht eine geeignete Wiederherstellungssoftware installieren. Das verwendete Programm war recuva, werde mich aber in den nächsten Tagen noch mal in Ruhe nach einem guten Rettungsprogramm umschauen.

Man wird halt oftmals erst aus Schaden klug.

Und irgendwann in den nächsten Tagen werde ich noch mal in das Industriegebiet fahren, versuchen die verlorenen Fotos noch mal zu machen. 

:-/

2008 kann weg

Endlich bin ich mit der Durchsicht, mit der Bearbeitung der Fotos aus 2008 durch. Lade sie gerade in die Stockagentur zur Prüfung hoch. Hoffe natürlich, dass viele Fotos angenommen werden. In den nächsten Tagen, Wochen und Monaten sind dann die Jahre 2009 bis heute dran. Und das ist noch jede Menge Arbeit. Aber sich beschweren gilt nicht, ich hab’s ja so gewollt. 

🙂