Schützenfest

Dieses Wochenende ist wieder Schützenfest im Dorf. An und für sich ist das ja nichts Schlimmes, doch in diesem Fall ist es so, dass der Schützenplatz, das Gelände der örtl. Sportclubs, das Veranstaltungsgelände ist. Eigentlich ist dieser Umstand auch noch nichts, was einem Sorgen bereiten sollte, doch da der Platz am Hang eines Berges liegt, hört man die Musik übers ganze Tal. Und es ist so, dass die Songs fast nur noch aus dröhnenden Beats bestehen. Leider. An Schlaf ist dabei natürlich nicht zu denken. Meist ist es auf dem Platz erst gegen 4 oder halb Fünf etwas ruhiger, doch da ich sowieso Einschlafprobleme habe, brauche ich an diesem einen Wochenende gar nicht erst versuchen, in Schlaf zu kommen.

Und so passierte es, wie auch schon in den letzten Jahren, dass ich mich irgendwann in der Nacht aufmachte, ein paar Nachtaufnahme zu machen. Außerdem musste ich versuchen, den Kopf frei zu kriegen. Hatte kurz vorher erfahren, dass ein Bekannter aus Hamburg, auch ein Fotograf,plötzlich verstorben ist. Diese Nachricht hat mich echt geschockt, ließ meine Gedanken kreisen. 😦 

Also die Kamera, das Stativ geschnappt und sonstigen Kram und in die Tasche und los ging es. Das nächste Problem war aber, eine nächtliche interessante Location mit einigen Lichtern zu finden. Irgendwie Besonders, einzigartig. Irgendwann fand ich diese Location, konnte ein paar Fotos schiessen. Anschließend zu einer weiteren Location. Doch die war nicht so, wie ich mir dies vorgestellt hatte. Also weiter fahren. Bis zu dem Moment, wo ich die Schrift BITTE FOLGEN vor mir aufleuchten sah. Na gut, dann eben eine allgemeine Verkehrskontrolle incl. Alkoholtest. Aber heh, keine Auffälligkeiten, hatte ja schon lange keinen Alkohol mehr getrunken. Von daher habe ich das ganze Prozedere ruhig absolviert. Und auf die Frage des Polizisten, was ich denn um diese Uhrzeit hier machen würde, erzählte ich vom Lärm des Schützenfestes und der daraus resultierenden Schlaflosigkeit. Der Polizist meinte nur, dann solle ich doch mitfeiern, ein paar Bierchen trinken. Ich entgegnete ihm, dass das als Diabetiker nicht so prickelnd sein, er antwortete mitfühlend: „ja, das ist natürlich mehr als blöde…“.

mal wieder liegt ein Arbeitshandschuh am Wegesrand.

Weiter ging die Fahrt Richtung nach Hause. Und da die Leuchte der Ölkontrolle ab und an aufflackerte, habe ich am Autohof am Ort angehalten, vorsorglich einen Liter Motoröl gekauft. Das Zeugs werde ich am Wochenende einfüllen. Bei der Weiterfahrt bemerkte ich am Horizont heftiges Wetterleuchten. Sofort fuhr ich in Richtung der Berge zwischen Dissen und Borgholzhausen, denn die Hoffnung auf Blitzfotos wuchs und wuchs. Und an dieser Stelle hat man einen guten und weiten Blick über die Ebene.

Doch beinahe wäre die Fahrt vorzeitig zu Ende gewesen. Aus einer Seitenstrasse kam ein Wagen, der mir fast die Vorfahrt genommen hätte, ins Auto gerauscht wäre. Doch ich bin im Industriegebiet grundsätzlich auf unachtsame Autofahrer vorbereitet, konnte somit rechtzeitig bremsen. Und so kam es nicht zu einem Crash mit dem Polizeiwagen. Ja ja, es war ein Polizeiwagen, der da raus kam. Nun aber schnell weiter auf den Berg, den Hang und die Kamera auf’s Stativ gesetzt. Doch leider war diese Aktion nicht von Erfolg gekrönt. Ich konnte zwar heftiges Wetterleuchten sehen, doch zu weit weg waren die Blitze, und wie schon so oft auch in den tief hängenden Wolken versteckt.

Das Pusteröhrchen des Alkotestes …

Doch der einsetzende Regen bereitete der Fototour ein schnelles Ende. Da der Himmel auch langsam aber sicher heller wurde, machte ich mich auf den Weg nach Hause. Unterwegs kamen mir etliche reichlich nasse Besucher des Schützenfestes entgegen, und ich muss sagen, ich war froh, jetzt trocken im Auto zu sitzen. Zu Hause dann erst mal einen Kaffee getrunken, ein Brötchen gegessen. Anschließend die Fots von der Speicherkarte geladen, aussortiert.

Und dann irgendwann in den frühen Morgenstunden, es mag so um die 7 Uhr gewesen sein, habe ich mich auf’s Ohr gehauen, etwas Schlaf nachgeholt. Und nun bin ich gespannt, wie die nächste Nacht des Schützenfestes wird … 😦

Halle/W., Sonntag

Nachdem der Sohn kurz nach Mittag nach Hause gefahren ist, habe ich mich angezogen, die Kamera geschnappt und bin nach Halle / Westfalen gefahren. Unterwegs war die B68 in beide Richtungen gut befahren. Doch gut, wenn man Schleichwege kennt.

Vor Ort dann auch gleich einen Parkplatz gefunden. Die Kamera geschnappt und ab in die Gegend rund um die St. Johanniskirche erkundet. Dabei das ein oder andere Foto geschossen.

Wanddeko an einem Fachwerkhaus

Keine wirkliche Sicherheit

Bankbewohner

Schaufensterdeko

Türglocke

Im Wald unterwegs

Heute war ich nach langer Zeit mal wieder mit meiner Kamera im Wald unterwegs. Und das ein oder andere Foto habe ich schiessen können, dass nicht nur „Schönheit“ abgebildet hat.

So zum Beispiel den nachfolgenden toten Schmetterling, dessen Farben schon verblassten. Der aber vielleicht gerade wegen seines Todes für mich faszinierend war.

2016-08-31 12-29-38
2016-08-31 12-52-14

Und da meine Kondition immer noch nicht die beste ist, war das Rauf-und-Runter auf den Waldwegen nicht sooo toll, ich war dankbar für die Möglichkeit, meine Fototasche mal absetzen zu können.

Und auch den Schatten einer Autobahnbrücke, den Schatten den die Bäume warfen, habe ich dankbar angenommen. Denn da wo der Wind nicht hin kam, war es doch sehr heiß.

sonniger Sonntag

Den halben Tag habe ich bei ebay einige Sachen eingestellt. Doch dann wollte ich raus, die Sonne genießen. Und so habe ich mich warm angezogen, denn trotz Sonne war es ganz schön frisch, und bin ein paar Kilometer gefahren.

2016-03-13 15-57-02

hübsch, der Lotus

2016-03-13 16-03-36

selten, ein leere Bundestrasse

2016-03-13 16-18-28

das Essen wächst und gedeiht …

Abseits der Bundesstrassen, auf ruhigen Nebenstrecken habe ich dann das ein oder andere Foto (mit einem großen Styroporherzen) schießen können.

Fronleichnam

Am Fronleichnam bin ich am Nachmittag rausgefahren, habe am Rande des Städtchen geparkt.

Dann die Fototasche geschnappt, ab ging die Fototour abseits der Bundesstrasse.

Fliederduft in der Nase, das Zwitschern der Vögel im Ohr.

Nur ab und an hörte ich in der Ferne einen Zug tuten.

Und auch ein paar Fotos habe ich unterwegs gemacht.

Unterwegs 1:
die StraßensperreWP_003684
Unterwegs 2:
am Wendepunkt (zurück zum Auto)
WP_003686

Es war herrlichstes Wetter, teilweise stand die Luft, es ging kein Lüftchen, tja, der Sommer ist wohl im Ländle angekommen. 🙂

Zum Ende der Tour hatte ich dann Probleme mit meine rechten Knie, bin etwas gehumpelt. Und der Weg neben der Bundesstraße zog sich endlos hin. Aber es hat alles geklappt.

Es war schön, sich in das im Schatten geparkt Auto zu setzen, das Sitzen können zu genießen. Auf der Rückfahrt nach Hause noch schnell beim Discounter vorbei (wir in Niedersachsen hatten ja keinen Feiertag) und 2 Brötchen gekauft.

Zu Hause dann ein kaltes Bier getrunken, sich kurz ausgestreckt. Dann die Foto des Tages auf den Rechner gezogen, den ersten Blick über die Ausbeute schweifen lassen.

Und irgendwann Fotos Fotos sein gelassen. Den Abend in Ruhe ausklingen lassen.