Papiernegativ

Von meinem verstorbenen Vater habe ich etliche Diakästen mit Urlaubsbildern der Familie geerbt. Unter anderem ist da auch ein kleines Plastikkästchen mit uralten Foto (Negativen), die einzeln und in Papierrähmchen „verpackt“ sind. Habe dann mal eines dieser Rähmchen in meinen Scanner gelegt. Und dann vom Negativ in ein Positiv umgewandelt. Tja, Hamburg war schon damals ein sehr beliebter Ausflugsort für die Familie. Ausserdem ist dieses Foto ein interessantes Zeitdokument. 

 

Ich als Dragqueen?

Eine Freundin sucht für ein Shooting einen Mann als Dragqueen.

Schade, dass sie in Hamburg wohnt, mal eben vorbeifahren und kurz shooten ist da nicht drin. Denn ich würde da sofort mitmachen. Die Freundin findet die Idee auch gut und wir beide sind der Meinung, dass das Shooting ein riesiges lustiges Happening wäre.

Na ja, ’s geht halt nicht. Aber jetzt ist der Gedanke im Kopf und wer weiß, vielleicht ……

Eine Armlänge

In diesem Beitrag beleuchte ich nur einen Teil der gerade stattfindenden Diskussion. All Sichtweisen kann und will ich hier nicht ausführen, möchte aber das Geschehene nicht unkommentiert lassen.

Aus aktuellem Anlass, muss ich als Fotograf einfach mal ein paar Worte zu dem loswerden, was vielen Frauen passiert ist, und was nun an Ratschlägen und Hinweisen durchs Net geistert, Stichworte dazu:

  • Köln, Hamburg …
  • Silvester
  • Karneval
  • Frauen
  • Übergriffe
  • Verbrechen
  • Straftaten
  • Belästigungen
  • Vergewaltigungen
  • eine Armlänge Abstand

Als Fotograf mag ICH Frauen, und ja, ich mag auch erotische Fotos von Frauen.

Ich mag auch Fotos, die Frauen in devoten Posen zeigen ((wobei es sehr wenige Frauen gibt, die sich für solche Fotos zur Verfügung stellen)), und ich müsste lügen wenn ich sagen würde, dass mich solche Fotos nicht (ab und an jedenfalls) erregen. Doch was mir nie in den Sinn kommt, ist die Tatsache, dass ich mich an Frauen vergreifen würde. Weder verbal noch körperlich. Weder in Aufzügen, in Bussen, bei Aufmärschen oder sonst wo. Dazu mag ich Frauen ((Menschen überhaupt)) zu sehr, ich habe noch gelernt, was Moral und Anstand bedeutet, wie ich dem Gegenüber mit Respekt begegne.

Oberstes Gebot bei einem Shooting ist, „ein Fotograf berührt ein Model (wenn überhaupt) nur nach vorheriger Absprache“, und auch höchstens um dort etwas an den Haaren oder der Kleidung zu richten, wenn das Model dort selber nicht hinkommt. Und dabei spielt es keine Rolle ob das Model männlich oder weiblich ist. Punkt!

Ja, es gab auch eine Zeit, da gab es bei mir sexuelle Handlungen an und mit einem Model. Aber dies war von beiden Seiten (!) gewollt, und ja, wir beide haben diese Zeit genossen. Es waren schöne Momente, ohne Zweifel, einmalig aber auch unwiederbringlich vorbei.

Doch mittlerweile, auch durch das Internet bedingt, durch die vermeintliche Anonymität in sozialen Netzwerken, hat der Respekt dem Gegenüber abgenommen, ist teilweise ganz verschwunden. Und ich finde das beängstigend. Da frage ich mich, wo soll das noch enden? In welche Richtung driftet unsere Gesellschaft, das Miteinander mit der Person neben mir?

Eine Auswirkung die ich für Fotografen, speziell für männliche Fotografen sehe, ist die Tatsache, dass man von Models abgewiesen wird. Mit dem Hinweis „ich mache keine Nacktfotos“, obwohl man überhaupt keine Nacktaufnahmen machen will. Aber da ist nun mal die Vorstellung in den Köpfen der Menschen, dass ein männlicher Fotograf immer und überall nur auf nackte Fotos (und vielleicht noch Schlimmeres) aus ist. Klar könnte ich möglichen Absagen aus dem Weg gehen, indem ich mir Models kaufe, einen Payjob anbiete. Doch dies ist wegen meiner derzeitigen finanziellen Situation (H4) nicht möglich. Und so spreche ich ab und an Frauen im Alltag die ein oder andere Frau an. Und muss mit der Antwort „nix da mit Nacktfotos!“ leben. Wie gesagt, da sind völlig falsche Vorstellungen in den Köpfen der Leute.

Natürlich will ich nicht verhehlen, dass es solche Fotografen, die nur Sex im Kopf haben, gibt, und diese wenigen „Herrschaften“, Fotografen will und kann ich sie nicht nennen, machen den ehrlichen Fotografen das Leben schwer. Und nach diesen Straftaten, denn was anderes sind die Vorfälle zu Silvester nicht, wird es für einen semi professionellen Fotografen wie mich, wohl nicht einfacher, günstig an Models zu kommen, egal ob für Portraitaufnahmen oder für mögliche Erotikfotos.

Soweit einige meiner  Gedanken zu den Ereignissen, obwohl es sicher noch viel viel mehr zu sagen gäbe …

ein Traum von mir

Alten Traum entdeckt.

So mit Reisen zu coolen Locations in aller Welt

Mit einem eigenen Fotostudio.

Und natürlich mit hübschen Girls, die einem die Bude einrennen, die von mir fotografiert werden wollen.

[[Aber keine Angst meine Schatz, Du bist und bleibst meine Nummer EINS!]]

Und ständig irgendwo eine Ausstellung.

In Lissabon, Barcelona, Hamburg oder auch in Kapstadt, in Tokio.

Wer kann mich finanziell unterstützen, damit das nicht nur ein Traum bleibt?!

*grins*