Bewegung muss sein (4)

Und wieder war ich auf Schusters Rappen unterwegs. Diesmal war die Landesgartenschau in Bad Iburg das Ziel. Hatte die Einladung unserer Spielegruppe dankend angenommen. Denn ganz ehrlich, 18,50€ sind ein stolzer Preis, der einige Leute in meinem Umfeld (Freunde/Kaufmann/Post..) davon abhält, dort mal hin zu gehen. Und ganz ehrlich, normalerweise wäre ich da auch nicht hingegangen. Denn ich bin auch nicht so der Gartentyp, ich habe nicht so den grünen Daumen.

Aber wer weiß, vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass ein oder andere interessante, ungewöhnliche Foto zu schießen. Und so habe ich mich mit der Spielgruppe auf dem großen kostenlosen Parkplatz getroffen. Zu Fuß ging es dann zum Eingang.

Im Sonnenlicht

schön aber auch zerbrechlich

Wasserspiele

Entspannen am Charlottensee

Wir waren dann u.a. im Schmetterlingshaus, mit seinen wahrlich tropischen, subtropischen Temperaturen. So schön die Tiere auch anzusehen waren, es war eine Wohltat aus der Schwüle wieder ins Freie zu kommen. Und ja, da „im Bau“ klebten einem die Klamotten am Leib.

Weiter ging es dann zum Nebenausgang, zur dortigen Eisdiele. Zusammen mit unserer Gruppenleiterin habe ich mir ein Softeis reingezogen, wir beide fahren voll auf Softeis ab und jaaaaaaaaaaa, ’s war lecker. Danach wieder zurück aufs Gelände der LaGa, aber bevor man das Gelände der Schau verläßt, immer dran denken, sich einen Stempel auf die Hand geben zu lassen, sonst ist ein wiederholtes Betreten des Geländes nicht mehr möglich!

goldfarbene Tulpe

Schloss Iburg

der Baumwipfelpfad

der Abstieg am Ende des Baumwipfelpfades

Dann ging es auf den Baumwipfelpfad. und dank eines Aufzuges ist der Pfad auch für Menschen mit Gehproblemen zu benutzen. Allerdings wartet am Ende des Weges eine Treppe. wer mit dem Treppensteigen so seine Probleme hat, muss halt wieder zum Turm, zum Aufzug zurück. Ok, es gibt Schlimmeres im Leben.

Auf jeden Fall ist es toll da oben, und durch die vielen angebrachten Info- und Schautafeln lernt man eine Menge über das Leben im Wald, auf den Bäumen. Auf der Mitte des Baumwipfelpfades habe ich mich dann von der Gruppe getrennt, ich wollte bis zum Ende gehen, dazu hatten viele keine Lust, die gingen lieber zurück zum Turm, zum Aufzug.

Ich war noch lange nicht durch mit der Gartenschau, ich wollte noch das ein oder andere Foto machen. Hat auch ganz gut geklappt, aber ernsthaft, die 4 Stunden, die ich da war, waren etwas kurz, um all die großen und kleinen Impressionen in sich aufzunehmen, zu verarbeiten und ggf. die spontan entstandenen Fotoideen umzusetzen. Ja, einen ganzen Tag sollte man sich schon Zeit für die Schau nehmen. Es gibt im  Gelände, in Hallen und in den kleinen Themengärten das ein oder andere Interessante zu sehen.

Aus der Serie „Abseits des Catwalks“ Denn klar, ich hatte ein Paar Heels mit. 🙂

eine hängende Vase – coole Idee

eine Venusfliegenfalle – eine fleischfressende Pflanze (Karnivore)

eine Wassertretstelle ausserhalb des Geländes, Nähe Parkplatz

Und wenn möglich, sollte man unter der Woche die LaGa besuchen. Habe gesehen, was da am Wochenende auf den Strassen rund ums LaGa-Gelände los war. Chaos hoch drei, viele Autofahrer haben da anscheinend das Autofahren verlernt, sind genervt und handeln rücksichtslos. Ganz ehrlich? Lasst das Autofahren sein Leute, bleibt weg, Euch braucht man nicht auf den Strassen. 😦

 

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ein neuer Zeitungsbericht

Kaum noch Stöckelschuhe vorhanden!

Der in Fotografenkreisen berühmt berüchtigte Fashionfotograf Norbert S., auch bekannt als „the Sturkopp“, hat eine Art Panik bei shoppenden Hausfrauen einer großen Hansestadt ausgelöst. Denn für sein Projekt „Abseits des Catwalks“ hat er sich in den Schuhläden der Innenstadt der Hansestadt fast alle Stöckelschuhe besorgt. Laut unbestätigten Meldungen soll es in den Aussenbezirken dieser Stadt noch Schuhgeschäfte geben, die ein paar Pumps, ein paar High Heels im Regal haben. Einzig einige der hochpreisigen Schuhe von BillyBoySchuh, von Labertünn sollen nach unbestätigten Meldungen noch in den größtenteils leer gefegten Regalen zu finden sein.

Was ist der Grund für diese Besorgungsaktion des Künstler? Ist es die Angst, dass in den nächsten Monaten auf Grund der ansteigenden Konjunktur bald keine Stöckelschuhe mehr zu finden sind? Oder werden da die Preise für diese Schuhe künstlich hochgetrieben? Auch wird von einer Einflussnahme ausländischer Politikerfrauen gemunkelt. Oder bewahrheiten sind Gerüchte aus der Insiderszene großer Aktienbörsen über eine Übernahme der riesigen Herstellerfirmen durch einen Zusammenschluss von diversen TV-Shopping-Kanälen? Niemand weiß etwas Fundiertes, und so sind natürlich Spekulationen wieder Tür und Tor geöffnet.


Auch halten sich weiterhin Gerüchte aus einem der Billiglohnländer, dass es zu Demonstrationen der Beschäftigten in den Schuhfabriken kommen könnte, mit denen diese Beschäftigten gegen die unzumutbaren und schlecht bezahlten Arbeiten in diesen Fabriken aufbegehren könnten. Doch niemand kann genaues dazu sagen. Oder will niemand etwas dazu sagen. Und der Fotograf selbst ist für eine Antwort leider nicht zu erreichen. Er hat sich, wie es ab und zu seine Art ist, in seiner Wohnung, seinem Studio, vergraben, um an neuen Fotos zu arbeiten. Wie üblich bei Kaffee und belegten Brötchen.

Nur die Frauen des Shoppingadels sind von dieser ganzen Aktion des Fottografen total überrascht worden. Nicht die leistete Andeutung von Ein- und Aufkäufen ist in den Shoppingkreisen in den letzten Tagen und Wochen aufgetaucht, zu hören gewesen. Ungläubig stehen die Damen, und vereinzelt auch Männer, vor den leeren Regalen in den Schuhgeschäften, vor gähnend leeren Schauafenstern. Einige Frauen haben natürlich sofort das Internet gestürmt, haben sich in diversen Kaufkanäle eingeloggt, bzw. angemeldet. Doch auch hier sind so gut wie keine Schuhe mehr zu bekommen. Es wird auf den Artikelseiten angezeigt, dass die ausgewählten Schuhe auf absehbare Zeit nicht mehr verfügbar seien.

Bei vielen Schuhfans ist es  nach Bekanntwerden des derzeit herrschenden Mangels an neuen und schicken Schuhen zu Weinkrämpfen, und vereinzelt sogar zu Nervenzusammenbrüchen gekommen. Der Kauf von Beruhigungstabletten ist laut einer Umfrage unter den betroffenen Personen sprunghaft gestiegen. Auch wurden bereits die ersten privaten Käufe und Verkäufe in dunklen, spärlich beleuchteten Strassenzügen beobachtet. Ein kleiner Schwarzmarkt hat sich da schon wenige Stunden nach den ersten Gerüchten über die fehlende Verfügbarkeit von neuen Heels etabliert. Auch wird von Fahrgemeinschaften kaufwilliger Menschen in andere Städte berichtet, die die Strassen dieser Städten und die Autobahnen dort hin mit ihren Fahrzeugen verstopfen. Und Busunternehmer, deren Busse jetzt eine nie gekannte Auslastung erfahren, reiben sich die Hände, freuen sich über den unerwarteten Ansturm an Fahrgästen.

Einzige Möglichkeit für viele Frauen, die auf den Strassen, in Cafés und im Alltag mit schicken Schuhen glänzen möchte, wird es wohl dazu kommen, dass sie sich trotz großem Widerwillen an ihren Schuhvorräten bedienen müssen. Doch noch zögern Hunderte von Schuhbesitzerinnen davor, diesen Weg zu beschreiten.

Aber sie werden sich, über kurz oder lang, wohl Schuhe aus ihren Sammlungen aussuchen müssen, diese nun endlich mal über einen längeren Zeitraum anziehen müssen. Um Tag ein Tagaus mit schicken glänzen zu können. Um weiterhin IN sein zu können. Wobei hier auch gleich zahlreiche Ehe- und Familienexperten davor warnen, dass es in den nächsten Tagen zu vermehrten Krisen im häuslichen Zusammenleben kommen wird. Denn die Schuhträgerinnen seien es nun mal nicht mehr gewohnt, ihre Schuhe an den Füßen zu tragen, und nicht mehr nur im Schank ansehen zu können. Die aus diesen Situationen resultierenden Stimmungstiefs werden bei etlichen Beziehungen zu weit reichenden Auswirkung wie Frustessen, Prügelattacken am Partner und etlichen, bisher unbekannten Auswirkungen führen.

Gesundheitsexperten warnen vor dubiosen Kursen, die eine Art von Beschwörungspraktiken zur Heilung der täglich auftretenden Familienkrisen, anbieten.

Aber dies alles tritt in den Hintergrund, ist unwichtig, wenn wir uns die grandiosen Fotografien von Herrn S. ansehen, die er bereits in früheren Jahren unter dem Titel „Abseits des Catwalks“ erstellt und veröffentlicht hat. Es sind einzigartige Fotografien, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern die auch eine Tiefe des Geistes, der menschlichen Gefühle darstellen.

 

Dieser Zeitungsbericht ist nur erdacht, ist fiktiv und nie irgendwo erscheinen. 

Eigentlich schade, wie ich finde. Oder was meinen SIE dazu?

Das Zeitungsinterview ist erschienen..

Ästhetik der Kontraste

Unter dieser Überschrift  ist der Artikel über meine Fotografie, über mich am Donnerstag im Südkreiskurier der NOZ erschienen und heute hatte ich mein Belegexemplar der Zeitung im Briefkasten.

Und ja, ich bin stolz. Freue mich über den Bericht.

Der Artikel ist gut geschrieben (hatte ihn ja schon mal zum Korrekturlesen per Mail erhalten) und die Fotos sind passend zum Artikel. Und in den letzten Tagen ist auch der Traffic auf meiner Seite in die Höhe geschossen.

Bin gespannt, ob es irgendwelche Reaktionen, ob es Rückmeldung dazu gibt. 

Quelle:
Südkreiskurier vom 29.06.2017.
Autorin: Petra Ropers. Fotograf: Norbert Sülzner

Zeitungsinterview

Irgendwann in den letzten Monaten hatte ich ein Magazin für den Südkreis des Osnabrücker Landes angeschrieben, ob sie eventuell Interesse und Platz an einem Bericht über mich hätten. Über mich als Fotografen mit einigen ungewöhnlichen Facetten im Bereich der Fotografie. 

Vorletzte Woche erhielt ich einen Anruf, ob ich noch Interesse an solch einem Bericht hätte, ob ich noch in der Zeitung auftauchen wolle. Natürlich habe ich JA gesagt und am letzten Donnerstag saß mir die Journalisten der Zeitung dann gegenüber. 

Bei einer Tasse Kaffee haben wir dann über meine fotografischen Anfänge, meine Entwicklung gesprochen. Wir kamen auf Portraitshootings zu sprechen, auch die ‚Herstellung‘ von Tabletopfotos kam kurz auf’s Tablett. Doch hauptsächlich drehte es sich um die High Heels-Fotografie, um das was mich dahin geführt hatte, welche Erlebnisse ich während einiger Aufnahmen hatte. Sei es im Schnee auf Sylt, oder in einem Wasserschloß im Münsterland, in der Speicherstadt in Hamburg. Über Locations im Allgemeinen gesprochen.

Nun habe ich gestern eine Mail mit dem voraussichtlichen Text des Berichtes erhalten. Ihn Korrektur lesen, abspeichern und dann zurück an die Redakteurin schicken war schnell erledigt. Und bis auf ein paar Ergänzungen bzw. Änderungen hatte ich absolut nichts an dem Text auszusetzen.

Nun bleibt es abzuwarten, wann und in welchem Umfang der Bericht in dem Magazin, in der Zeitung erscheinen wird. 

Genau so wie Ihr bin ich darauf gespannt und werde Euch auf dem Laufenden halten, Euch berichten.

🙂

Baustelle

Wieder mal war ich auf der Baustelle. Und wieder mal war das Wetter nicht so prickelnd. Zwar war es nicht am regnen, aber der scharfe Wind, der um die Pfeiler pfiff, machte das Fotografieren nicht zu einer wahren Freude.

Mal zeigte der Himmel einen blauen Fleck, Himmel war zu sehen. Doch bevor man sich umgedreht hatte, zogen schon wieder dicke Wolken vor den Himmelsfleck und die Lichtverhältnisse änderten sich von einem Moment zum Nächsten. Blöde.

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Doch ein paar Fotos konnte ich doch noch machen, wobei ich mal wieder ein paar Heels eingesetzt habe. Ok, so ganz zufrieden bin ich mit dem heutigen Tag, mit seinen Ergebnisse nicht wirklich.

Zum Abschluss gab es dann wenigstens etwas Süßes, so dass der Tag doch noch ein versöhnliches Ende nahm.

🙂

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Nächtliches Lob

Da sitzt man am Rechner, ist auf Twitter unterwegs und sieht plötzlich einen Eintrag, in dem man erwähnt wird, in dem die eigenen Fotos als Inspiration für ein Gemälde genannt werden: 

Eindeutig inspiriert durch die tollen Fotoarbeiten von Highheelsfan  = https://twitter.com/wandklex/status/751518106112122880/photo/1 

Dieses Lob freut einen natürlich sehr, macht mich stolz. Schaut einfach mal bei der lieben Ingrid vorbei, sie hat tolle Sachen im Angebot.

 

Alfsee

Letztens bin ich nach einem Arztbesuch am Alfsee, im nördlichen Osnabrücker Land gelegen, gewesen. Schön ruhig war es dort gewesen, denn Ausflugsverkehr gab es so früh im Jahr dort noch nicht. Und so konnte ich das ein oder andere Foto nach meinen Vorstellungen machen, ohne dass ich laufend auf Leute achten musste, die quer durchs Bild laufen .. Auf dem Weg zum See konnte ich am Wegesrand noch Fotos einer Erdbeerplantage schiessen.

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