’s war ganz schön kalt

Heute kurz nach Mittag habe ich mich fertig gemacht, Schuhe und Jacke an und die Kamera geschnappt. 

Draussen lag die Landschaft teilweise im Nebel. Und teilweise war dieser Nebel über Nacht gefroren. Und ein leichte Wind ließ die Finger frieren. Ein Glück, dass ich Handschuhe dabei hatte, die warm halten, und trotzdem dünn genug sind, um die Knöpfe und Schalter an der Kamera sicher bedienen zu können.

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Nebelfotos

Ich habe da wieder Ideen für nächtliche Fotos. An einem Kanal, einer Schleuse. Und natürlich Fotos von Nebelfotos, denn aktuell ist das Wetter ja etwas diesig, und diese Bilder find ich immer wieder faszinierend.

Mal sehen, was die ein oder andere Fahrt an Ausbeute bringt …

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vor der eigenen Haustüre

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Unterwegs, ok, da ist nicht viel Nebel …

Sonntagmorgen Nebelmorgen

Nach einer von vielen unrugigen Nächten in den letzten Wochen, bin ich heute morgen gegen halb Acht aufgestanden und habe sofort aus dem Fenster geschaut. Denn wie ich bereits mitten in der Nacht festgestellt habe (ja, ich musste irgendwo hin), hat sich ein feiner Wolkenvorhang über das Land gelegt.

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Kurz vorm Berg

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Nebelviecher 🙂

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im Netz gefangenes Wasser

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zutraulich die Kleine

Also ZACK in die Klamotten gesprungen, die Morgenwäsche war eine kurze Katzenwäsche, denn wer weiß, wie lange dieser Bodennebel da ist. Da ich ja so meine Hotspots habe, wo solche früh-am-Morgen-Sonne-und-Nebel-Fotos am besten rüberkommen: ab ins Auto und dort hin.

Und ich finde, der frühe Ausflug hat sich gelohnt. 🙂

Fleck, Fleck, kein Hurra II.

Nach der Sensorreinigung heute morgen bin ich mit Sohnemann zu einer der zahlreichen Bücherschränke in der Umgebung gefahren, habe dort  ein paar alte Bücher abgeladen, habe ein paar neue Bücher mitgenommen.

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Anschließend sind wir noch etwas durch die Gegend gefahren, um stimmungsvolle Nebelfotos zu schiessen. Doch da sich der Nebel langsam aber sicher lichtete, war es nichts mit „stimmungsvoll“.

Na ja, doch noch ein paar Fotos am Bahnsteig der Nahverkehrsbahn geschossen.

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Doch auch hier musste ich zu Hause feststellen, dass die erste Sensorreinigung nicht gründlich genug gewesen war. JA, ich hätte in die Tischkante beißen können.

Werde also heute noch mal das Reinigungszeugs rausholen, den Sensor und alle sonstigen Linsen und Glasflächen reinigen. Hoffe, dass es das dann für’s Erste mit den Flecken war ….

Fleck, Fleck, kein Hurra

Nachdem ich heute morgen die Vorhänge, das Rollo vorm Fenster weg gemacht hatte, bin ich zur Kameratasche gesprintet. Denn ein dichter Nebel zauberte eine einzigartige Atmosphäre. Sofort Fenster aufgerissen, denn durch die dreckigen Fenster (schäm) kann man ja nicht ordentlich fotografieren.

Doch nachdem ich die SD-Karte ins Lesegerät gesteckt, und die gemachten Fotos auf dem Rechner hatte, hätte ich in die Tischkante beißen können. Ein paar richtig kräftige Flecken waren auf den Fotos zu sehen.

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Also ran an das Reinigungszeug und dem Sensor damit zu Leibe gerückt. Und nun hoffe ich, dass der Sensor, soweit ich das ohne Sensorlupe sehen kann, wieder staubfrei ist. 

Mal schauen.

saukalt, aber gut

Gestern Abend habe ich mich noch mal richtig warm angezogen.

Kameratasche ins Auto, das Stativ dazu, das ein oder andere Zubehörteil. High Heels.

Mit Mütze, Schal, Handschuhen und dicker Jacke bin ich dann nach Bad Rothenfelde geschlichen. Denn schnell fahren war bei dem Nebel nicht drin. Alles was schneller als 20 km/h gewesen wäre, wäre selbstmörderisch gewesen. Ein Entgegenkommer und zack es hätte gekracht. Ja, das war eine Sichtweise von maximal 10 Metern. Wenn überhaupt.

Doch gerade diese Nebel war es, der mich rausgetrieben hat. Gibt es doch noch bis 07. Februar diesen Jahres die LICHTSICHT5. Die Projektions-Biennale in Bad Rothenfelde. Und da habe ich mir durch den Nebel, durch die Projektoren interessante Lichtspiele versprochen.

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Doch in Bad R angekommen gab es keinen Nebel, es gab sogar sternenklaren Himmel. Nun gut, machen wir das Beste aus der Situation. Und so bin ich mit Kamera und Stativ zu der großen Saline marschiert, habe meine Apparatur aufgebaut. Aber bevor ich das erste Mal auf den Auslöser gedrückt habe, habe ich mir in Ruhe die Projektionen angeschaut, die auf der Saline zu sehen ist. Hat was, hat was, da haben die verschiedenen Künstler was faszinierendes auf die Beine gestellt. Und die Musik dazu, jau passt.

Und durch so viel Kunst gefesselt, habe ich schnell die Kälte vergessen.

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Wegen der Kunst bin ich hier hin gefahren, ja, aber hauptsächlich um meine Kunst, um ein paar Fotos zu machen. Also ran an die Kamera und die notwendigen Einstellungen vorgenommen. Langzeitbelichtung war angesagt und wie sollte es anders sein, ich habe was vergessen, habe den Kabelauslöser zu Hause liegen lassen. In solchen Momenten ist man dankbar, dass die Kamera eine Auslöseverzögerung von 12 Sekunden hat. So kommen Kamera & Stativ nach dem Drücken des Auslösers zur Ruhe, Verwacklungen sind so gut wie ausgeschlossen.

Was mir jedoch Probleme bereitete, war das Scharfstellen. Denn in der Dunkelheit arbeiten die Sensoren nicht oder nur unzureichend. Also darf, nein muss manuell scharf gestellt werden. Da es aber in der Dunkelheit wenig Anhaltspunkte gibt, an denen man sich orintieren kann, ist das am Anfang alles ein „Versuchen und Verwerfen“. Aber nach ein paar Aufnahmen gab es auch hier keine Probleme mehr.

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Bin echt froh, dass ich letztens mein „neues Stativ“ nach einem Test er/behalten durfte. Das Teil ist dankbar/denkbar leicht. Ob ich diese Tour, diese Schlepperei mit meinen alten, mit dem schweren Stativ unternommen hätte, ich wage es zu bezweifeln. Aber das alte Stativ werde ich erst mal behalten, vielleicht brauche ich es irgendwann mal, zum Beispiel als Halter für eine externe Lichtquelle…

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Irgend wann war es mir aber so kalt, ich wollte nur noch nach Hause, in die warme Stube. Na ja, fast 2 Stunden reicht auch. Doch so ganz ohne ein Heels-Foto konnte und wollte ich nicht nach Haus fahren. Kurz das Paar Pumps aufgestellt, ein Foto gemacht.

Doch so ganz zufrieden bin ich nicht mit dem gestrigen Abend. Dass der Nebel plötzlich weg war, das passte mir gar nicht. Mal schauen, ob bis Ende der Biennale noch mal Nebel auftritt. Auf jeden Fall möchte ich mir, wenn es abends etwas wärmer ist, die Projektionen, die Töne & Geräusche dazu noch mal anschauen….