Hunde

Letzten Montag hatte ich eine Verabredung auf dem Hundeplatz in Osnabrück. Und natürlich hatte ich meine Kamera dabei. Da meine Date von der Nordseeküste kam, hatten wir keine genaue Uhrzeit ausgemacht, es wurde nur gesagt, dass wir uns gegen 10 Uhr am Platz treffen wollten. Freunde aus der Nachbarstadt, die das Treffen verabredet hatten, kamen nach kurzer Zeit.

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Sitzgelegenheit

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Der Küstenhund ist da. Und sogleich werde ich prüfend beäugt.

Endlich war es soweit, unser Date war da. Freudiges Begrüßen am Parkplatz und die ersten Ballspiele. Dann ging es gemeinsam auf den Hundplatz. So nach und nach trudelten mehrere Hunde aus der Umgebung ein. Hurra, da war nach kurzem Beschnuppern die wilde Jagd im Gange. Anschnuppern, anknurren, rumjagen, die ganze Palette an Aktion wurde uns Zuschauern geboten.

Und einige der Hunde kamen auch sehr dicht  an meine Kamera ran, etwas sehr dicht, wie man sieht.

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es bildeten sich schnell Spielepaare….

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nah, nah, zu nah 🙂

Obwohl der Platz gefroren war, an einigen wenigen Stellen etwas Eis war, kamen die Wuffs gut mit dem harten Boden klar, gelegentliche Rutschpartien konnten die wilde Jagd nicht unterbrechen. Und zwischendurch kam der ein oder anderen Hund zu uns, lies sich kurz, aber wirklich nur ganz kurz kraueln. Denn hund wollte ja gleich wieder toben, denn hund könnte ja sonst was verpassen. Und den anderen Hunden allein den Spaß überlassen? Bloß nicht!

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die wilde Meute

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Hübsch, hübsch, ganz hübsch.

Durfte den Hund aber nicht mitnehmen.

Schade. 😦

Die ganze Zeit über hatte ich meine Kamera in der Hand, sie war den eisigen Temperaturen schutzlos ausgesetzt. Dies machte sich im Laufe des Morgens dadurch bemerkbar, dass der Autofokus nicht mehr so schnell arbeitete wie sonst [[ok, die Kamera ist da sowieso nicht die Schnellste, aber immerhin …]], dadurch gingen mir ein paar sehr schöne Nahaufnahmen in die Dütten. Mist.

Die Batterieanzeige ging rapide gegen null. Doch da der „Besuch“ auch weiter Richtung NRW musste, bin ich so gerade mit den Akkus hingekommen. Klar hatte ich noch weitere Akkus in der Fototasche im Auto, ich hatte aber keine Lust, zu meinem Wagen zu latschen. Faulheit hoch3 eben.

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wieder … nah, nah, zu nah 🙂

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fragt besser nicht, was die beiden da gemacht haben, genau zwischen meinen Beinen musste ES geschehen. Wäre beinahe umgeschmissen worden, sooooo heftig gingen die beiden zu Werke.

😉

War froh, als ich im Auto saß und nach einigen Minuten sich wohlige Wärme im Innenraum breit macht. Denn trotz Handschuhen hatte ich Eiszapfenfinger. Die Eisklumpen am Ende der Beine waren halb so wild, die Kälte macht mir an den Füßen nicht viel aus.

Zu Hause habe ich die Kamera erst mal auf den Tisch gelegt, damit sie sich an die Wärme im Zimmer gewöhnen kann. Wollte auf keinen Fall einen sofortigen Download machen, denn wenn Kamera & Speicherkarte noch kalt sind, wer weiß, was da durch den sofortigen Gebrauch alles passieren kann. Man hat ja schon viel von Datenverlust oder ähnlichem Malheur gehört.

Nach einer Woche, in der ich andere Sachen erledigt habe, habe ich es am heutigen Sonntagmorgen geschafft, die Bilder durchzugehen, zu bearbeiten, hochzuladen und die Teilnehmer des Hundedates über die Fotos zu informieren.

Fazit des damaligen Montags = ’s war ein schöner Tag mit vielen interessanten Gesprächen, mit vielen tollen Hunden. Mein Kurzkommentar dazu lautet = WUFF!

Neben der Hauptstrasse

Neben der Hauptstrasse findet man oftmals die besten Fotos. Man muss sich nur trauen, die gewohnten Wege zu verlassen. Und manchmal kommt es dabei zu netten Begegnungen.

So auch gestern. Bin einfach mal in eine Seitenstrasse eingebogen, an der ich sonst immer vorbeifahre. Dann auch ein paar schöne Fotos geschossen. Und auf einem Hof eine Frau mit Hund gesehen, die ihr eingeschneites, vom Rauhreif bedeckte Haus fotografierte. Kurz gestoppt und ein paar Worte gewechselt, ein nettes Gespräch geführt.

Ja, das Leben hält manche schöne Überraschung für uns parat. Man muss sich nur darauf einlassen.

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Schnee I.

Als heute morgen der Schnee fiel, habe ich mich schnell angezogen, habe mir meine Fototasche geschnappt und bin, nachdem ich was fürs Wochenende eingekauft habe, abseits der Hauptverkehrsstrassen unterwegs gewesen. Auf der Suche nach einer Location auf der der Kontrast zwischen dem Weiß des Schnees und einem paar dunkler Stöckelschuhe besonders gut zur Geltung kommen würde. Doch mittlerweile fing es bereits wieder an zu Tauen, der Schnee wurde rapide weniger. Und eine wirklich ungewöhnliche Location habe ich nicht gefunden. Doch ohne ein Foto wollte ich nicht nach Hause kommen und so habe ich am Windrad wenigstens ein kleines Foto geschossen, aber ohne Pumps, da die Umgebung nicht so war, wie ich sie gesucht habe …

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Schnee, Eis & 1 Schloß

Das Wetter in den letzten Tage war gemischt. Doch nun ist der Winter anscheinend endlich da. Mit all seinen Auswirkungen wie Nebel, Schnee aber auch Glatteis. Was für einige Autofahrer ein Albtraum darstellt. Für mich als Fotograf aber auch einmalige, einzigartige Motiv bereit hält:

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Am Hang steigt der Nebel empor.

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Die Straße ist zum Glück bereits frei von Schnee und Eis.

Bei Spaziergängen durch die kalte Landschaft gibt es mitunter ungewöhnliche Motive, die nicht jedem sofort ins Auge fallen:

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Maschendrahtrrollen in Schnee & Eis

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Ein Herz, ein Liebesschloß, ein Liebesbeweis. Neben einer Brücke entdeckt.

falsches Schuhwerk

Wenn man eigentlich „nur so“ unterwegs ist, kommt man schon mal an Stellen vorbei, die auf Grund der aktuellen Wettersituation (Sonne, Schnee, blauer Himmel) ein interessantes Bild ergeben. Und meist hat man dann für diese Örtlichkeit das falsche Schuhwerk an. Na ja, ’s hat trotz falscher Schuhe mit dem Foto geklappt.

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Kontrast im Frost

Heute hatten wir schon wieder ein wechselhaftes Wetter: Sonne, Nebel, Schneegriesel und an manchen Stellen in der Umgebung sogar Schnee auf den Bäumen und Sträucher, Frost.

Dabei dachte ich daran, dass ich auf einer Fahrt zwischen den Felder noch irgendwelche roten Früchte (war es Hagebutten?) gesehen hatte. Warm angezogen, Kamera geschnappt und abseits der Hauptstrasse nach diesem rot weißen Konrast gesucht.

Doch leider hatten in den letzten Tagen die Mitarbeiter der örtl. Landschaftspflege jede Menge Bäume gefällt, die Strassenränder von Sträuchern und Gräsern bereinigt. War also nichts mit etwas Rotem vor etwas Weißem. Mist.

Habe zwar noch etwas Roten gefunden, doch so ganz ist es nicht das, was mir vorschwebt …

😦

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