Friedrichskoog II.

In Friedrichskoog angekommen, habe ich zum Glück einen der raren Parkplätze ergattern können, denn es war an der Seehundstation, an deren Parkplatz, bereits viel los. Doch egal, die Seehundstation habe ich links liegen lassen, habe sie nicht besucht. Warum nicht? 

Habe im dritten Fernsehprogramm des NDRs in den letzten Monaten mehrere Berichts mit und über die Station gesehen, da brauchte ich nicht unbedingt da rein.

der Mast mit alten Seezeichen neben der Schleuse

alte optische Seezeichen neben der Schleuse

Lichter / Lampen = alte Seezeichen neben der Schleuse

die gesperrte Hafeneinfahrt von der Seeseite aus gesehen

Wichtiger war mir der Gang auf den Deich, war es mir die Weite zu sehen, wieder mal den Wind um die Nase wehen zu lassen. Schade war, dass die Schleuse im Bau, und somit gesperrt war. Wäre gerne ein mal rund um den Hafen gelaufen, doch der Übergang über die Schleuse war auf Grund von Bauzäunen nicht möglich. Blöde, aber die Zäune waren nicht zu umgehen.

Lustig war auch der Kommentar eines Ehepaares irgendwo aus Süddeutschland kommend, dass nach dem Erklimmen der Deichkrone enttäuscht ausrief: „hier ist ja gar kein Wasser, das Meer ist ja noch kilometerweit entfernt…“. Tja, so ist das halt nun mal hier anne Küst, da ist noch Weite, da sind noch Wiesen mit Schafen, da ist teilweise Watt zu sehen.

🙂

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Friedrichskoog I.

Während der Reha im letzten Jahr bin ich an einem der Wochenenden wieder Richtung Nordsee gefahren. Eigentlich wäre ich gerne nach Sankt Peter-Ording gefahren, aber das war mir dann für einen Tag doch etwas sehr weit gewesen. Und so habe ich mich entschlossen, Friedrichskoog einen Besuch abzustatten.

Deichkrone = Stille, Ruhe,

die Weite 🙂

Habe einen kleinen Zwischenstopp am Kaiser-Wilhelm-Koog eingelegt, habe mir oben auf der Deichkrone den Wind um die Nase wehen lassen, habe die Stille, das Geschrei der Möwen in mich aufgesogen. Einfach nur schön das.

Friedrichskoog

Himmel und Meer = einzigartig

Hinweis an der Wattzone

Die Sonne ist da ..

Nachdem es in den letzten Tagen doch reichlich grau, sehr bewölkt war, kam heute gegen Mittag die Sonne raus. Habe mir schnell die Haare gewaschen, denn mit dem Wuschelkopf wollte ich nicht unter die Leute gehen. Dann warme Klamottenan, denn trotz Sonne, draussen waren es nur 3 bzw. 4 Grad warm (kalt), wie ich an Hand des Thermometers im Auto feststellen konnte.

Ein sehr kräftiger Wind sorgte dafür, dass einem die Finger fast einfroren, dass man Tränen in den Augenwinkeln hatte. Gegen die kalten Finger halten Handschuhe, für die Augen, tja da hätte ich wohl eine Skibrille gebraucht. Ja, so ein Teil habe ich in meinem Fundus für Shootings, aber wer denkt auch daran, diese Brille mitzunehmen..?

Metallschrott / Fahrradfelge

Zuerst ging es an die Rückseite einer Metallbaufirma, wo ab und an interessanter Metallschrott rumliegt, der schon mal ein schönes Motiv abgibt, wo man auf die unterschiedlichsten Motiv und Muster stossen kann.

Dann ging es zu einer Lieblingslocation, der nahen Autobahnbaustelle. Diese Baustelle habe ich wegen Regenwetter in den letzten Wochen und Monaten nicht angefahren habe, denn der Boden dort war mehr als schlammig und rutschig, man wäre knöcheltief eingessunken. Doch heute passte es wieder. Zwar waren einige Stellen immer noch unpassierbar, aber der Rest war problemlos zu begehen, war teilweise sogar mit grobem Schotter bzw. Teer versehen, auf dem ich gut voran kam. 

Baumaterial / Plastikrohre

Doch ganz ehrlich, ich war froh, als ich wieder zu Hause war, die Kälte kroch mir auf Dauer doch in die Klamotten, in die Schuhe, ließ mich frieren, zittern. Und was gibt es Schöneres, als zu Hause einen leckeren heissen Kaffee noch diesem gelungenen Fotoausflug. 🙂 

Baumaterial / Kabeltrommel

Sonniger Samstag

Samstag vormittags, es war sonnig, leicht diesig. Und diesen schönen Morgen wollte ich für ein paar Fotos nutzen. Also ab ins Auto und dann in der Nähe eines kleinen Friedhofs ab in den Wald. Aber nicht ohne vorher noch eine Runde durch den Kurpark von Bad Rothenfelde gedreht zu haben.

Eine Art Wasserfall …

Die olle Kröte

Rundes Wasser

Eine Art Abfalleimer

Bad Bramstedt trödelt

An einem Sonntag war in Bad Bramstedt rund um das Schloss ein Trödelmarkt zu finden. Bei schönstem Wetter. Als begeisterter Trödel- und Flohmarktgänger habe ich es mir nicht nehmen lassen, dort aufzuschlagen, über das Gelände zu schlendern.

Habe sogar ein paar Sachen gefunden, unter anderem eine Abschleppstange. So etwas habe ich schon immer haben wollen. Und bei einem Preis von 9 Euro habe ich nur kurz um den Preis gefeilscht, habe mich dann bei 7 Euro mit der Verkäuferin geeinigt. Außerdem noch die ein oder andere Kleinigkeit gekauft: ein Herz, zuckerfreie Lakritz, eine Reitgerte.

Und selbst wenn ich nicht gekauft hätte, die Zeit einfach nur über den Markt zu schlendern, die Vielfalt so eines Markt so schauen, dass macht für ich den Reiz solcher Märkte aus.

nein, die Stiefel habe ich nicht erworben…

Raus in die Natur

Nach der gestrigen Geburtstagsfeier bei der besten aller Freundinnen, habe ich mich erst gegen 3 Uhr ins Bett begeben. War zwar schon wieder um kurz nach 8 Uhr wach, aber bis zum Gang in die Natur, in den schönen sonnigen 1.Oktober habe ich dann doch noch bis gegen 11 Uhr getrödelt.

Es ging nach Hilter in den Wald, unweit der Autobahn, und dort auf einem Waldweg einen kleinen Abhang hoch.

Auf dem teilweise matschigen und dadurch rutschigem Boden bin ich an einigen Stellen fast gestürzt, wäre ich fast der Länge nach im Schlamm gelandet. Doch ich konnte mich abfangen, konnte Stürze vermeiden.

das Leben und direkt daneben ..
die Vergänglichkeit.

Auf dem Waldweg nett mit einer Dame unterhalten, die von Bad Iburg aus nach Hilter gewandert war.

Rechts und links dieses Wagen habe ich auch etliche Pilze gesehen, die aber leider sehr steil am Hang zu finden waren, die ich mit den aktuellen Schwierigkeiten hinsichtlich Standfestigkeit bzw. Gleichgewicht nicht erreichen konnte ohne Gefahr zu laufen, zu stürzen. Ja, ich habe da dass ein oder andere Mal derbe geflucht.

Auf der anderen Seite des Taleinschnitts hoch zu einem Kriegsdenkmal, zu der Trasse einer Nahverkehrsbahn. Und obwohl ich nur ein dünnes T-Shirt und eine leichte Kapuzenjacke an hatte, habe ich ganz schön geschwitzt. Leider gab es auch keinen Lufthauch, der einem etwas Linderung hätte bringen können. 

Unterwegs kam mir noch ein älteres Paar entgegen, Pilzsammler,wie ich an einem Blick in deren beide Weidenkörbe feststellen konnte. Die Körbe waren nicht voll, aber die Pilze haben sicher für 2 oder 3 leckere Pilzgericht gereicht.

Habe mir zum Abschluss des Tages im Nachbarort noch ein Eis spendiert. Da die nächsten Tage nicht mehr so schön und sonnig werden sollen, habe ich dieses (letzte des Jahres??) Eis sehr genossen. 

Und so habe ich den schönen sonnigen Tag noch mit einer Starthilfe für einen anderen Autofahrer heute hinter mich gebracht. Auch zwei Damen konnte ich mit einer Wegbeschreibung zum (Lebkuchen)Cafe weiterhelfen.

Geniesse nun den Abend bei einpaar Flaschen Astra.