Fisch

Neue Menschen treten in mein Leben. Manche persönlich, manche über soziale Netzwerke. Und zu einigen dieser Menschen hat man sofort einen Draht, versteht sich gut, hat Gemeinsamkeiten und kann herzhaft lachen. Oder diskutiert über gesundheitliche Probleme. Man versteht sich eben gut.

Und so kommt es, dass ich mich im September ((Toi Toi Toi, dass alles gut geht)) mit einer Schriftstellerin, einer Fotografin treffen werde. Da sie an der Küste wohnt, und wir beide gerne Fischiges mögen, werden wir Fisch essen gehen. Irgendwo in einem kleinen Lokal an der Küste.

Doch was wichtig ist, wir werden an diesem Tag eine kleine Fotosafari am Meer machen. Und nun überlege ich, was ich an diesem Tag alles mitnehmen könnte. Klar ist, dass ich ein paar Stöckelschuhe mitnehmen, dass ist sogar gewünscht.

Doch was noch? Das alte 500er Tele, das Stativ? Ein paar kleine Herzen oder sogar meine Glaskugel? Und was ist mit Sonnenbrillen? Ach, es gibt so viel, was ich mitnehmen könnte, vor Ort verwenden könnte. Wie immer bei solchen Safari: man hat die Qual der Wahl. Denn man will sich ja auch nicht kaputtschleppen …

Na ja, erst mal abwarten und auf gutes Wetter hoffen.

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Flucht vor den Schützen

An diesem Wochenende war Schützenfest im Dorf. Eigentlich interessiert mich so was ja nicht die Bohne. Doch hier im Ort steht das Zelt immer am Hang gegenüber. Soll heißen: die (sehr) laute Musik dröhnt über die Ebene. Die Bässe wummern bis tief in die Nacht. Sie hindern mich am Schlaf.

Aus diesem Grund bin ich am Freitag bei beginnender Dunkelheit Richtung Münster aufgebrochen. Die Kanalschleuse im Norden der Stadt war mein Ziel. Die dortigen Lichter waren etwas, was ich schon lange fotografieren wollte. Aus diesem Grund hatte ich natürlich auch mein neues Stativ dabei.

Am Kanal angekommen bemerkte ich im Süden der Stadt das über Deutschlands Mitte angekündigte Gewitter. Aber heh, ’s ist im Süden der Stadt unterwegs. Also raus aus dem Wagen, die paar Meter zur Schleuse und erst mal schauen, ob es Motive gibt, so wie ich es mir erhofft habe. Doch erst habe ich mich wieder ins Auto zurückgezogen, bei dem beginnendem Regen schient mir dies das Beste zu sein.

Nach kurzer Zeit bin ich wieder raus aus meinem Ferrari, ähm aus meinem Fiat, Stativ und Kamera schussbereit gemacht. Die vereinzelt fallen Regentropfen machten mir nichts aus, hinderten mich nicht am Fotografieren. Und es war schon faszinierend zu sehen, wie im Süden der Himmel ab und an durch Blitze erhellt wurde.

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Doch dann drehte sich das Gewitter. Es kam rasend schnell Richtung Norden, Richtung Schleuse. Zuerst machte mir das nichts aus, ist ja nur Wasser was da von oben kommt und da meine Pentax abgedichtet ist, habe ich erst mal weiter gemacht. Doch das Gewitter kam schnell näher, die Blitze zuckten in immer kürzeren Abständen. Deshalb habe ich dann wieder mein Auto aufgesucht und nach wenigen Minuten im Wagen brachen wahre Sturzbäche aus den Wolken. Puh, gut dass ich im Wagen saß.

Bin dann noch mal Richtung Innenhafen, in die Innenstadt gefahren. Doch auch hier war es nass nass nass. Der Regen fiel so dicht, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. Also wieder gewartet. Doch irgendwie wollte der Regen kein Ende nehmen. Habe mich dann entschlossen, die Fototour abzubrechen. Doch noch schnell einen Döner geholt, der leere Bauch machte sich bemerkbar. Schön, wenn wenn man sich in einer Stadt bis in die frühen Morgenstunden etwas zu essen besorgen kann. Vielfalt in der Studentenstadt Münster halt. Da können sich andere Städte was von abschneiden.

Die Rückfahrt verlief dann sehr ruhig, bin an einem Feldweg, der eine besondere Bedeutung für mich hat, vorbeigekommen. Und als dann die Nacht Tag langsam aber sicher zu Ende ging, war ich wieder zu Hause.

Noch schnell einen Schluck Weißwein getrunken und dann ab ins Bett. Werde irgendwann in den nächsten Tagen die ganzen Fotos durchsehen, sortieren, bearbeiten.

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Stativtest 4

Heute berichte ich über den Transport und über das Stativ im Allgemeinen:

Zum Transport kann ich sagen, dass sie das Stativ dank der Tasche sehr gut auf der Schulter tragen lässt. Und durch den langen Riemen ist es auch problemlos möglich, die Stativtasche über den Kopf zu ziehen.

Der Handgriff an der Tasche ist so groß, dass sich die Tasche auch in der kalten Jahreszeit gut mit Handschuhen tragen lässt. Auch nicht unwichtig, wie ich finde. 

Sehr gut auch das dem Stativ beiliegende Werkzeug (Foto 1). Mit diesem habe ich dann mal die Gängigkeit der Stativbeine meinen Anforderungen angepasst.

Foto 1

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Foto 2

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Auch die Ummantelung der Beine ist (fast) vorbildlich. An zweien der Beine ist sie vorhanden, warum nicht auch am Dritten (Foto 2)? Denn gerade an kühlen Tagen … Nun ja, man kann nicht alles haben. 😉

Hinsichtlich der Gesamthöhe von ca. 158 cm war ich zuerst etwas skeptisch, denn wegen Rückenproblemen habe ich ab und an Schmerzen, wenn ich mich bei einem kleineren Stativ runterbeugen muss, um durch den Sucher der Kamera zu blicken. Aber auch hier punktet das Stativ, macht einen guten Eindruck.

Allgemein kann ich zu dem Stativ sagen, ja es gefällt mir. Für meine Anforderungen ist das Teil optimal. Und ich werde das „Teil“ in Zukunft öfters mitnehmen.

Soviel zu meinem persönlichen Stativtest.

🙂

Stativtest 3

Heute war wieder ein herrlicher Tag. Ideal für die Fotografie, und gleichzeitig ein guter Tag um einen weiteren Stativtest durchzuführen.

Bin früh draussen gewesen, doch das Wasserspiel welches ich eigentlich in Bad Iburg fotografieren wollte, war noch nicht angestellt, alles war staubtrocken. Bin dann weitergefahren und habe im Osnabrücker Land ein Feld mit Mohnblumen gesehen.

Anhalten.

Das Stativ aufbauen.

Kamera anschrauben.

Fotografieren.

Zack.

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Wie man auf dem 2ten Foto sehen kann habe ich den Raum zwischen den beiden senkrechten roten Linien markiert. Grund: der Platz zwischen den Linien ist etwas knapp bemessen, besonders wenn man etwas dicke Finger hat. Dann wird das Festschrauben der Stativplatte etwas fummelig.

Weiter habe ich festgestellt, dass das Stativ auf dem unebenen Boden fest steht, dass kein Wackeln da ist. Kann also sagen, ich bin zufrieden mit der Standfestigkeit.

Ein weiterer Test wird folgen, bei diesem Teil geht es dann um den Transport des Stativ …

Stativtest – Fragebogen

Der Fragebogen zum Stativtest ist vor ein paar Tagen angekommen. Ein paar Tage habe ich noch Zeit, die gewünschten Fotos vom Einsatz des Statives zu machen, den Fragebogen auszufüllen. Ein paar Tage? Nun ja, bis zum 18. Juni ist es nicht mehr so lange hin. Aber das sollte ich hinkriegen. Da bin ich mir sicher.

🙂

Stativtest 2

Nun die nächste Beurteilung des Stativs:

unterschiedliche Höhen sind für das Stativ (Foto 1) kein Problem. Nach der korrekten Winkeleinstellung der Beine, und der Anpassung an die benötigte Längen einzelner Beine, steht das Stativ fest auf den doch sehr rutschigen (hözlernen & lackierten) Treppenstufen. Da gibt es nichts daran zu meckern.

Auch wenn die Kamera mit dem 28-300er, mit dem Zoomobjektiv, mit dem Batteriegriff, in der gekippten Stellung am Kugelkopf hängt (Foto 2), das sind immerhin 1,5kg an Gewicht, fällt das Stativ nicht aus der Senkrechten. Auch beim Verrücken der ganzen Angelegenheit von recht nach links auf den Stufen, habe ich keine Gewichtsverlagerung, kein Kippen feststellen können. Auch hier kann ich dem Stativ einen Stern verleihen. Bin sehr zufrieden.

Nun gut, vielleicht lag dieses Nichtwackeln auch an der Tatsache, dass der Schwerpunkt durch die kurzen Beine sehr weit unten lag. Werde  natürlich auch noch die Standfestigkeit prrüfen, wenn die Beine auf voller Länge ausgezogen sind.

Auf dem letzten Bild (Foto 3) ist eines der bei diesem Test entstandenen Fotos zu sehen.

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