ein neuer Zeitungsbericht

Kaum noch Stöckelschuhe vorhanden!

Der in Fotografenkreisen berühmt berüchtigte Fashionfotograf Norbert S., auch bekannt als „the Sturkopp“, hat eine Art Panik bei shoppenden Hausfrauen einer großen Hansestadt ausgelöst. Denn für sein Projekt „Abseits des Catwalks“ hat er sich in den Schuhläden der Innenstadt der Hansestadt fast alle Stöckelschuhe besorgt. Laut unbestätigten Meldungen soll es in den Aussenbezirken dieser Stadt noch Schuhgeschäfte geben, die ein paar Pumps, ein paar High Heels im Regal haben. Einzig einige der hochpreisigen Schuhe von BillyBoySchuh, von Labertünn sollen nach unbestätigten Meldungen noch in den größtenteils leer gefegten Regalen zu finden sein.

Was ist der Grund für diese Besorgungsaktion des Künstler? Ist es die Angst, dass in den nächsten Monaten auf Grund der ansteigenden Konjunktur bald keine Stöckelschuhe mehr zu finden sind? Oder werden da die Preise für diese Schuhe künstlich hochgetrieben? Auch wird von einer Einflussnahme ausländischer Politikerfrauen gemunkelt. Oder bewahrheiten sind Gerüchte aus der Insiderszene großer Aktienbörsen über eine Übernahme der riesigen Herstellerfirmen durch einen Zusammenschluss von diversen TV-Shopping-Kanälen? Niemand weiß etwas Fundiertes, und so sind natürlich Spekulationen wieder Tür und Tor geöffnet.


Auch halten sich weiterhin Gerüchte aus einem der Billiglohnländer, dass es zu Demonstrationen der Beschäftigten in den Schuhfabriken kommen könnte, mit denen diese Beschäftigten gegen die unzumutbaren und schlecht bezahlten Arbeiten in diesen Fabriken aufbegehren könnten. Doch niemand kann genaues dazu sagen. Oder will niemand etwas dazu sagen. Und der Fotograf selbst ist für eine Antwort leider nicht zu erreichen. Er hat sich, wie es ab und zu seine Art ist, in seiner Wohnung, seinem Studio, vergraben, um an neuen Fotos zu arbeiten. Wie üblich bei Kaffee und belegten Brötchen.

Nur die Frauen des Shoppingadels sind von dieser ganzen Aktion des Fottografen total überrascht worden. Nicht die leistete Andeutung von Ein- und Aufkäufen ist in den Shoppingkreisen in den letzten Tagen und Wochen aufgetaucht, zu hören gewesen. Ungläubig stehen die Damen, und vereinzelt auch Männer, vor den leeren Regalen in den Schuhgeschäften, vor gähnend leeren Schauafenstern. Einige Frauen haben natürlich sofort das Internet gestürmt, haben sich in diversen Kaufkanäle eingeloggt, bzw. angemeldet. Doch auch hier sind so gut wie keine Schuhe mehr zu bekommen. Es wird auf den Artikelseiten angezeigt, dass die ausgewählten Schuhe auf absehbare Zeit nicht mehr verfügbar seien.

Bei vielen Schuhfans ist es  nach Bekanntwerden des derzeit herrschenden Mangels an neuen und schicken Schuhen zu Weinkrämpfen, und vereinzelt sogar zu Nervenzusammenbrüchen gekommen. Der Kauf von Beruhigungstabletten ist laut einer Umfrage unter den betroffenen Personen sprunghaft gestiegen. Auch wurden bereits die ersten privaten Käufe und Verkäufe in dunklen, spärlich beleuchteten Strassenzügen beobachtet. Ein kleiner Schwarzmarkt hat sich da schon wenige Stunden nach den ersten Gerüchten über die fehlende Verfügbarkeit von neuen Heels etabliert. Auch wird von Fahrgemeinschaften kaufwilliger Menschen in andere Städte berichtet, die die Strassen dieser Städten und die Autobahnen dort hin mit ihren Fahrzeugen verstopfen. Und Busunternehmer, deren Busse jetzt eine nie gekannte Auslastung erfahren, reiben sich die Hände, freuen sich über den unerwarteten Ansturm an Fahrgästen.

Einzige Möglichkeit für viele Frauen, die auf den Strassen, in Cafés und im Alltag mit schicken Schuhen glänzen möchte, wird es wohl dazu kommen, dass sie sich trotz großem Widerwillen an ihren Schuhvorräten bedienen müssen. Doch noch zögern Hunderte von Schuhbesitzerinnen davor, diesen Weg zu beschreiten.

Aber sie werden sich, über kurz oder lang, wohl Schuhe aus ihren Sammlungen aussuchen müssen, diese nun endlich mal über einen längeren Zeitraum anziehen müssen. Um Tag ein Tagaus mit schicken glänzen zu können. Um weiterhin IN sein zu können. Wobei hier auch gleich zahlreiche Ehe- und Familienexperten davor warnen, dass es in den nächsten Tagen zu vermehrten Krisen im häuslichen Zusammenleben kommen wird. Denn die Schuhträgerinnen seien es nun mal nicht mehr gewohnt, ihre Schuhe an den Füßen zu tragen, und nicht mehr nur im Schank ansehen zu können. Die aus diesen Situationen resultierenden Stimmungstiefs werden bei etlichen Beziehungen zu weit reichenden Auswirkung wie Frustessen, Prügelattacken am Partner und etlichen, bisher unbekannten Auswirkungen führen.

Gesundheitsexperten warnen vor dubiosen Kursen, die eine Art von Beschwörungspraktiken zur Heilung der täglich auftretenden Familienkrisen, anbieten.

Aber dies alles tritt in den Hintergrund, ist unwichtig, wenn wir uns die grandiosen Fotografien von Herrn S. ansehen, die er bereits in früheren Jahren unter dem Titel „Abseits des Catwalks“ erstellt und veröffentlicht hat. Es sind einzigartige Fotografien, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern die auch eine Tiefe des Geistes, der menschlichen Gefühle darstellen.

 

Dieser Zeitungsbericht ist nur erdacht, ist fiktiv und nie irgendwo erscheinen. 

Eigentlich schade, wie ich finde. Oder was meinen SIE dazu?

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Das Zeitungsinterview ist erschienen..

Ästhetik der Kontraste

Unter dieser Überschrift  ist der Artikel über meine Fotografie, über mich am Donnerstag im Südkreiskurier der NOZ erschienen und heute hatte ich mein Belegexemplar der Zeitung im Briefkasten.

Und ja, ich bin stolz. Freue mich über den Bericht.

Der Artikel ist gut geschrieben (hatte ihn ja schon mal zum Korrekturlesen per Mail erhalten) und die Fotos sind passend zum Artikel. Und in den letzten Tagen ist auch der Traffic auf meiner Seite in die Höhe geschossen.

Bin gespannt, ob es irgendwelche Reaktionen, ob es Rückmeldung dazu gibt. 

Quelle:
Südkreiskurier vom 29.06.2017.
Autorin: Petra Ropers. Fotograf: Norbert Sülzner

Zeitungsinterview

Irgendwann in den letzten Monaten hatte ich ein Magazin für den Südkreis des Osnabrücker Landes angeschrieben, ob sie eventuell Interesse und Platz an einem Bericht über mich hätten. Über mich als Fotografen mit einigen ungewöhnlichen Facetten im Bereich der Fotografie. 

Vorletzte Woche erhielt ich einen Anruf, ob ich noch Interesse an solch einem Bericht hätte, ob ich noch in der Zeitung auftauchen wolle. Natürlich habe ich JA gesagt und am letzten Donnerstag saß mir die Journalisten der Zeitung dann gegenüber. 

Bei einer Tasse Kaffee haben wir dann über meine fotografischen Anfänge, meine Entwicklung gesprochen. Wir kamen auf Portraitshootings zu sprechen, auch die ‚Herstellung‘ von Tabletopfotos kam kurz auf’s Tablett. Doch hauptsächlich drehte es sich um die High Heels-Fotografie, um das was mich dahin geführt hatte, welche Erlebnisse ich während einiger Aufnahmen hatte. Sei es im Schnee auf Sylt, oder in einem Wasserschloß im Münsterland, in der Speicherstadt in Hamburg. Über Locations im Allgemeinen gesprochen.

Nun habe ich gestern eine Mail mit dem voraussichtlichen Text des Berichtes erhalten. Ihn Korrektur lesen, abspeichern und dann zurück an die Redakteurin schicken war schnell erledigt. Und bis auf ein paar Ergänzungen bzw. Änderungen hatte ich absolut nichts an dem Text auszusetzen.

Nun bleibt es abzuwarten, wann und in welchem Umfang der Bericht in dem Magazin, in der Zeitung erscheinen wird. 

Genau so wie Ihr bin ich darauf gespannt und werde Euch auf dem Laufenden halten, Euch berichten.

🙂

Geile Heels

Vorhin hat mir meine Nachbarin <ich nenne sie liebevoll Miss P> ihre neuen Stöckelschuhe gezeigt, die heute per Post aus England gekommen sind. Und Miss P. sagte, für den Preis von ca. 58 britischen Pfund seien die Stöckelschuhe ganz günstig gewesen. Zwar seien es keine original Louboutin, aber wenigstens im Stil dieser Megaschuhemarke. Sie war richtig happy über ihren Neuerwerb.

Stolze 12 cm hat der Absatz und ja, die Heels sehen richtig geil aus. Und als Miss P. die Schuhe angezogen hatte, ein paar Schritte gegangen ist, sah das mehr als sexy aus.

Ja, so ein paar Heels strecken ein Bein, machen eine Frau sehr (!) attraktiv. Und die Miss P. weiß sich in den Schuhen zu bewegen, sie ist sich ihrer Wirkung auf Männer, (speziell auf mich) mehr als bewusst, was man auch bei unserem anschließendem Gespräch bemerken konnte, dass ein klein wenig in die erotische Richtung abdriftete. [[Und nun habe ich Kopfkino.]]

Mal schauen, ob es demnächst klappt, dass wir zusammen ein Shooting machen. Gesprochen haben wir darüber ja schon öfters, doch bisher kamen immer irgendwelche Termine dazwischen.

Und ja, ich mache mir natürlich ein paar Gedanken, wie das Shooting ablaufen soll, welche vorteilhafte Posen sie einnehmen sollte, wo wir die besten Location dazu haben / finden. Und ich hoffe, auf gutes bis sehr gutes Wetter für ein Outdoor-Shooting. Ansonsten eben Indoor. Ach, ich plane besser nicht all zuviel, lasse alles auf mich zukommen, reagiere spontan, aus dem Bauch heraus. Denn die daraus entstehendnen Fotos sind bei mir meist die interessantesten Bild.

Vaters Tages Tour

Am Vatertag bin ich ins nach wilde WaldVogelReservat gegangen. Herrlich diese Ruhe, die Stimmen des Waldes.

Und auch wenn der Weg dort teilweise sehr matschig war, hat es Spaß gemacht, dort zu wandern.

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Das die Gegend eine Art Wildwald mit jeder Menge Wassertümpeln und Wasserläufen ist, muss man halt mit Matsch rechnen. Und da man umgestürzte Bäume liegen lässt, drüber steigen muss, muss man bei jedem Schritt aufpassen, um nicht zu stürzen.

Und auch das ein oder andere Fotos mit den Pumps, den Stöckelschuhen zur Serie „Abseits des Catwalks“ konnte ich machen. Kurzum, es war ein rundum gelungener Tag.

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ein Foto, ein Link = Sex

Jeder Fotograf freut sich, wenn andere Leute sein Foto gut finden (hoffe ich doch mal). Und wenn dann noch ein blogger eines der Fotos des Fotografen für einen Beitrag verwenden möchte, dann ist das Glück fast perfekt. Kommt dann noch eine Leidenschaft des Fotografen hinzu, dann ist das topp! Man schwebt sozusagen auf Wolke 7.

So ist es mir passiert. Die Devote Romantikerin hat für ihren Beitrag zum Ursprung der sexuellen Orientierung ein Foto aus meiner Serie „Abseits des Catwalks“ verwendet. Natürlich nach vorheriger Absprache. Und wenn ich mir den Bericht so ansehen, durchlese, ich finde das ausgewählte Foto paßt sehr gut zu dem Bericht.

Da jeder Mensch (s)eine sexuelle Orientierung hat (auch wenn manche es leugnen, sich schämen, dies nicht offen und ehrlich zugeben können oder wollen), habe ich auch gleich einen Kommentar dazu abgegeben, bekenne mich zu meinen Vorlieben. Mag sein, dass einige Leute nun Shocking schreien, aber ich stehe zu dem was ich mag, was mir gefällt, und nein, verstecken muss und will ich mich da auch nicht. Zu offensichtlich ist es schließlich, was ich in diesem Fall mag, was mich dazu bewegt, neben der unendlichen Vielfältigkeit der Fotographie meine Fotoreihe „Abseits des Catwalks“ auch weiterhin zu pflegen.

Ich mag einfach die weibliche Schönheit, die in vielen möglichen Facetten auftreten kann. Punkt.