Feiertagsarbeit

Es ist der zweite Weihnachtsfeiertag. Noch.

Nach einer für mich mittlerweile typischen kurzen Nacht (dank meiner med. belegten Schlafprobleme) bin ich gegen 2:00 Uhr in der Nacht wach geworden. An ein sofortiges Einschlafen war wie so oft nicht zu denken. Also bin ich aufgestanden, habe mich in der Küche ‚vergnügt‚, habe schon mal einen Teil des heutigen Mittagessens für mich und Sohn vorbereitet.

Doch noch immer war ich hellwach. Keine Müdigkeit war vorhanden. Also habe ich den Rechner angeschmissen, Fotos ausgesucht, bearbeitet. Irgendwann, genauer gesagt war es bereits morgens gegen 4:00 Uhr, habe ich einige der Fotos zur Prüfung in die Stockagentur geladen. So nach dem Motor ‚lass die Jungs und Mädels in der Agentur mal in Ruhe, schmeiss sie nicht mit zig Fotos über die Feiertage zu, aber wenn sie wieder da sind, haben sie ein paar Fotos zum Durchgucken‚. Denn ich kann mir vorstellen, dass die Agentur in und auch direkt nach den Feiertagen mit Fotos überschüttet werden.

Kurz bevor Sohnemann dann bei mir eingetroffen ist, habe ich schnell in mein Mailfach geguckt. Ok, keine besonderen Nachrichten, keine Infos, dass ich bei irgendwelchen vergangenen Online-Adventskalender was gewonnen habe. Ok, wäre schön gewesen, aber was nicht ist, ist eben nicht. Was soll’s.

Doch eine Mail erregte meine Aufmerksamkeit. Es war eine Benachrichtigung der Stockagentur, dass ein paar Bilder zur weiteren Verschlagwortung vorgesehen seien. Na ja, ein oder zwei Fotos werden wohl durch die Vorprüfung gekommen sein, dachte ich. Und öffnete die Mail.

Doch nix da mit „zwei oder drei Fotos wollen wir gerne von ihnen haben“, nein. Von den insgesamt 15 am frühen Morgen hoch geladenen Fotos sind sage und schreibe 9 Stück durch die Vorprüfung gekommen. Wow, so schnell haben die gearbeitet und nun sind es sage und schreibe 9 Foto, die durchgekommen sind. Klasse! Freue mich!

Doch da der Sohn gerade kam, habe ich die Verschlagwortung erst mal auf den heutigen Abend verschoben.

Nun ist es gleich 19:00 Uhr und ich werde gleich die Fotos verschlagworten, in die passenden Kategorien einordnen. Und ja, ich freue mich über die Fotos, die „es geschafft haben“.  Nun hoffe ich, dass es „Verkäufe“ einiger Fotos gibt…

Freue mich über diese überraschende Weihnachtsgeschenk der Agentur. Danke kann ich da nur sagen. 🙂

<< Foto im Bestand – Überblick >>

Advertisements

Baumrinde

Auf dem Rückweg von meiner Therapie bin ich vom direkten Weg abgebogen, habe an einem Waldweg angehalten, einen kleinen Stopp eingelegt. Kamera samt Tasche raus und dann ab den Weg hoch. Überall neben dem Weg lagen Baumstämme, lagen Äste, gab es jede Menge Sägemehl. Und während ich so den Weg entlang ging fielen mir die vielen Stücke an Baumrinde auf. Gesehen, gedacht und schon hatte eine Idee, was man mit ein paar Stücken dieser Rinde machen könnte: das könnte man evtl. als Untergrund für Fotos von kleinen Gegenständen wie Uhren verwenden. Ist mal was anderes, als immer nur irgendwelche eintönigen Pappen. 

Bald hatte ich auch 2 Stück Rinde gefunden, die hoffentlich für meine Fotos passig sind. Im Moment liegen die Stücke noch nebenan im Schuppen, um vollständig auszutrocknen, aber dann geht es rund ….

😉

Waldwegimpression

Absage erhalten

„Ich kann morgen nicht, muss arbeiten.“ Meine Nachbarin zu mir. 

Nun ja, was soll ich sagen, irgendwie hatte ich bei ihr schon damit gerechnet. Erst ist sie ganz begeistert und dann, dann kommt irgendwas dazwischen. So wie mit den Fototouren, die wir zusammen mal machen wollten, sie wollte gerne von mir lernen. Auch daraus ist nie was geworden.

Werde sie nicht mehr fragen. Habe die Schnauze voll. Mag nicht mehr irgendwelche Termine mit ihr absprechen. Lasse ich die Fotos, sie wären für die Stockfotografie bestimmt gewesen, einfach sausen. 

ZACK. Schluss. Aus. Ende.

mit Schlagwörtern arbeiten

Vor ein paar Jahren, als ich noch mit meiner kleinen Digicam, der Hosentaschencam, unterwegs war, habe ich nicht dran gedacht, die Fotos mit Keywords, mit Schlagworten zu versehen. Klar, die einzeln Ordner habe ich bezeichnet, aber eben die einzelnen Foto nicht.

 2006-07-02-11-47-19

Nun wo ich ab und an in der Stockfotografie unterwegs bin, stelle ich fest, dass man damals einfach nicht weit genug voraus gedacht hat. Denn aktuell versuche ich auch mit den „etwas kleineren“ Foto in der Stockagentur unterzukommen. Mal schauen, ob die ein paar der Fotos haben wollen …

 2006-07-26-20-09-24

ein neues Ziel

Ehe ich es so richtig realisiert habe, habe ich die Grenze von 1.700 Fotos im Bestand det StockAgentur überschritten. Und gestern habe ich die nächste Schallgrenze erreicht. 1.907 (in Worten: eintausendneunhundertundsieben) Bilder sind es bei ChromOrange.

Was nun? Nehme ich die 2000er Grenze ins Visier? Oder werde ich größenwahnsinnig und gehe gleich auf 2.500?

Nein nein nein, ich werde einfach weitermachen wie bisher, mir kein Ziel setzen. Ich werde einfach Fotos zur Prüfung hochladen, mich freuen, wenn sie in meinem Account zu finden sind. Und noch mehr freuen ich mich, wenn das ein oder andere Fotos ein Käufer gefunden hat. Dann kann ich, so wie vorgestern geschehen, die Auszahlung meiner Provision beantragen. Und egal, auch wenn der ein oder andere sagt, „dass sind doch nur Peanuts was Du da bekommst„, auch Kleinvieh macht Mist.

auch mal aufhören

Letztens wieder ein paar Fotos für die Stockagentur fertig gemacht. Aber bei manchen Fotos muss man einfach aufhören, sie zu bearbeiten. So schön und interessant sie auch sein mögen. Denn in früheren Jahren habe ich das Thema „Sensorflecken“ nicht beachtet, nicht ernst genommen. Und dies rächte sich nun bei manchen Fotos. Der Aufwand um diese Fotos „sauber“ zu kriegen ist sehr sehr groß, ist mir im Moment zu groß. 

Mal sehen, vielleicht gehe ich an diese Fotos ran, wenn ich mal viiiiiel Zeit habe.