Hartenholm

Hartenholm? Ja, Hartenholm.

Die Fans der Comicfigur ‚Werner‚ werden diesen Namen kennen. Genau, dort am Flugplatz gab es mal ein Rennen zwischen dem ‚RedPorscheKiller‘ (einem selbstgebauten Motorrad mit mehreren Motoren)  und einem Porsche, einem alten 911er.

Während ich in Bad Bramstedt in Reha war, bin ich abends und an den Wochenende in der Gegend unterwegs gewesen, tja und so kam ich eben am Segeberger Forst in Hartenholm vorbei. Auf einem Parkplatz angehalten, und über die Waldwege spaziert. Die Kamera wie immer schussbereit in der Hand.

In der Ferne hörte ich ab und an das Geräusch fahrender Autos, ansonsten habe ich die Stille des Waldes genossen. Und auch der Duft im Wald, einfach nur toll.

Es gab jede Menge Jagdansitze (scheint ein wildreiches Gebiet zu sein), schön getarnt. Und es gab viele Ameisenhaufen und Pilze am Wegesrand zu sehen. Und auch viele umgestürzte Bäume. Es machte echt Spaß da zu spazieren, ich ließ mich von dem überraschen, was mich hinter der nächsten Wegbiegung erwartete. Natürlich habe ich einige Stellen für meine Schuhfotos genutzt, nun ja, ich kann halt meinen Faible für Fotos mit High Heels nicht verleugnen. 🙂

Aber selbst einen (!) Markenschuh fand ich nahe des Parkplatzes. Habe mich natürlich gefragt, was aus dem zweiten Schuh geworden ist. Na egal, es war sowieso die falsche Größe. Dann auf der Fahrt zur Klinik noch die Abendsonne genossen. Kurzum, es war ein schöner Tag gewesen. 🙂

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Kühe, Pilze, Traubenzucker

Der Sonntag verlief erst mal ganz ruhig, ohne irgendwelche Besonderheiten. Habe nur etwas Papierkram erledigt, Anträge wegen der beruflichen Reha ausgefüllt und gescannt. Und da das Wetter auch grau und ungemütlich war, hatte ich keine Lust nach Draußen zugehen. Wollte abwarten, ob das Wetter im Laufe des Tages besser würde.

Dann gegen Mittag passierte es dann, es gab blauen Himmel, Sonne. Schnell angezogen, Fototasche geschnappt und ab in den Wald nahe einer Kiesgrube gefahren. Denn Wagen abgestellt und los ging es. Dabei die ein oder andere Kleinigkeit entdeckt Nur den am Anfang der Wanderung entdeckte Greifvögel konnte ich leider nicht groß auf den Sensor bannen, zu weit war er weg.  Wie immer, wenn man diesen Tieren zu nah kommt, fliegen sie auf, machen sie sich aus dem Staub. 😦

Der Spaziergang führte mich vorbei an kleinen Schonungen, an Wiesen und Weiden. In der Ferne schrie ein Habicht, zog am Himmel seine Kreise. Auf einer Weide trotteten 3 Pferde auf mich zu, ließen sich gerne kraulen.

Auf dem Rückweg zum Auto habe ich an einer Bank kurz angehalten, meinen Blutzucker gemessen. 73 war schon reichlich niedrig. Doch ich habe mir keine Sorgen gemacht. Hatte ich doch Müsliriegel und natürlich Traubenzucker dabei. Einen dieser Riegel hatte ich zwischenzeitlich schon gefuttert, und nach der BZ-Messung habe ich dann 3 Plättchen Traubenzucker eingeworfen. Und damit war ich erst mal wieder auf der sicheren Seite.

Bevor ich mich in meinen Wagen setzte, um nach Hause zu fahren, habe ich mich noch mit einem Ehepaar unterhalten, dass mit ihrem Berner Sennenhund unterwegs war, ebenfalls kurz vor der Heimfahrt war. Und wie so oft bei solchen Begegnungen habe ich dem Paar ein paar meiner Fotos gezeigt, nachdem der Mann mich gefragt hatte, weshalb ich den Pfahl einer Weide fotografieren würde. Und klar, über das erhaltene Lob habe ich mich gefreut.

Zu Hause habe ich mir eine große Tasse Kaffee genehmigt, und dann natürlich die Fotos auf die Festplatte geladen. Rückblickend war es ein gelungener Nachmittag mit ein paar ganz netten Fotos als Ausbeute.

🙂

Raus in die Natur

Nach der gestrigen Geburtstagsfeier bei der besten aller Freundinnen, habe ich mich erst gegen 3 Uhr ins Bett begeben. War zwar schon wieder um kurz nach 8 Uhr wach, aber bis zum Gang in die Natur, in den schönen sonnigen 1.Oktober habe ich dann doch noch bis gegen 11 Uhr getrödelt.

Es ging nach Hilter in den Wald, unweit der Autobahn, und dort auf einem Waldweg einen kleinen Abhang hoch.

Auf dem teilweise matschigen und dadurch rutschigem Boden bin ich an einigen Stellen fast gestürzt, wäre ich fast der Länge nach im Schlamm gelandet. Doch ich konnte mich abfangen, konnte Stürze vermeiden.

das Leben und direkt daneben ..
die Vergänglichkeit.

Auf dem Waldweg nett mit einer Dame unterhalten, die von Bad Iburg aus nach Hilter gewandert war.

Rechts und links dieses Wagen habe ich auch etliche Pilze gesehen, die aber leider sehr steil am Hang zu finden waren, die ich mit den aktuellen Schwierigkeiten hinsichtlich Standfestigkeit bzw. Gleichgewicht nicht erreichen konnte ohne Gefahr zu laufen, zu stürzen. Ja, ich habe da dass ein oder andere Mal derbe geflucht.

Auf der anderen Seite des Taleinschnitts hoch zu einem Kriegsdenkmal, zu der Trasse einer Nahverkehrsbahn. Und obwohl ich nur ein dünnes T-Shirt und eine leichte Kapuzenjacke an hatte, habe ich ganz schön geschwitzt. Leider gab es auch keinen Lufthauch, der einem etwas Linderung hätte bringen können. 

Unterwegs kam mir noch ein älteres Paar entgegen, Pilzsammler,wie ich an einem Blick in deren beide Weidenkörbe feststellen konnte. Die Körbe waren nicht voll, aber die Pilze haben sicher für 2 oder 3 leckere Pilzgericht gereicht.

Habe mir zum Abschluss des Tages im Nachbarort noch ein Eis spendiert. Da die nächsten Tage nicht mehr so schön und sonnig werden sollen, habe ich dieses (letzte des Jahres??) Eis sehr genossen. 

Und so habe ich den schönen sonnigen Tag noch mit einer Starthilfe für einen anderen Autofahrer heute hinter mich gebracht. Auch zwei Damen konnte ich mit einer Wegbeschreibung zum (Lebkuchen)Cafe weiterhelfen.

Geniesse nun den Abend bei einpaar Flaschen Astra. 

Pilze

Während meiner Reha bin ich abends oft durch die nahen Wälder gestreift. Und neben verschiedenen Ameisenhügeln habe ich am Wegesrand auch den ein oder anderen Pilz gesehen. Da ich leider immer noch Probleme mit dem Gleichgewicht habe, somit auch Schwierigkeiten beim Hinknien und dem Aufstehen, habe ich die Kamera am langen Arm nach unten gehalten. Hoffe, die Fotos gefallen Euch. Hier ein paar Ergebnisse meiner Fototouren. Aber fragt mich bitte nicht, um was für Pilze es sich genau handelt, in der Hinsicht bin ich ein Unwissender.

 

durchgeschwitzt

Gestern morgen war das Wetter nicht Weltbewegend, um nicht zu sagen, es war nass. Doch ab Mittag wurde es dann wieder schön: Sonne und ein blauer Himmel. Und so bin ich am frühen Nachmittag Richtung Halle/Westfalen gefahren, habe dort den Wagen geparkt und dann ging es ab in den nahen Wald. Und da habe ich das ein oder andere Foto geschossen.

Irgendwann in dem Wäldchen stieg mir der Duft nach Zucker in die Nase. Kein Wunder, denn die Fabrik eines Süßwarenherstellers war ganz in der Nähe. Dieser süßliche Duft war im ersten Moment ja noch angenehm, doch nach kurzer Zeit war er schon fast penetrant zu nennen. Aber auch dies ging vorbei. Man roch wieder Natur, hörte einen Specht klopfen, sah die ein oder andere Schnecke mit samt ihrem Haus an Bäumen hoch klettern.

Durch die teilweise noch vorhandene feuchte Vegetation hatte ich das Glück, dass meine Schuhe vom Dreck früherer Fototouren, auf Autobahnbaustellen zum Beispiel, gereinigt wurden. Ein toller Effekt.

Irgendwann vernahm ich in der Ferne jedoch ein dumpfes Grollen, der Himmel zog sich zu, verdunkelte sich. Zügig ging ich zu meinem Wagen, den ich am Rande des Waldes geparkt hatte. Auf der Fahrt Richtung Heim wurde es schnell dunkel, dicke Tropfen fielen wie aus Kübeln hernieder, alles wurde überschwemmt. Das positive an diesem Regen: es hat großen spaß gemacht, mit dem Auto durch große Pfützen zu fahren, dass das Wasser hoch aufspritzte. Natürlich habe ich immer drauf geachtet, dass keine Fußgänger oder Radfahrer nass wurden.

Zu Hause erst mal die Kleidung ausgezogen, denn ich habe während der letzten 3/4 Stunde doch reichlich geschwitzt, dass Wetter ist immer schwüler geworden. Ok, dann werde ich wohl in den nächsten Tagen die Waschmaschine wieder anschmeissen, das durchgschwitzte Tüch waschen. Nun ja, was soll’s, dafür ist so ’ne Maschine ja schließlich da. 🙂

Übrigens, wenn Ihr möchtet liebe Leser, könnt Ihr mir gern einen Kommentar, etwas Kritik hinterlassen, freue mich von Euren Ratschlägen etc. zu lesen.  Danke und noch einen schönen Tag. 🙂

Naturfotos

Letzte Woche mal kurz hier am Berg (na ja, ist ja mehr ein Hügel) unterwegs gewesen. Schönster Sonnenschein, die Vögel zwitscherten, ein toller Tag. Auch wenn der Wind manchmal doch etwas frisch war.

Aber egal, es macht Spaß, mit der Kamera unterwegs zu sein. Und einige Fotos habe ich auch mitgebracht: